Depression bei Männern wird oft übersehen. Nicht, weil sie seltener vorkommt, sondern weil sie sich anders zeigt. Prof. Dr. Siegfried Kasper, einer der weltweit renommiertesten Psychiatern, erklärt im Gespräch mit Dr. Jonathan Apasu, wie man männliche Depression erkennt, richtig anspricht und wirksam behandelt. Statt „Traurigkeit“ stehen bei Männern häufig Reizbarkeit, Ärger und Wut im Vordergrund - genau das führt in der Praxis zu Fehldiagnosen.
Themen dieser Episode:
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Männliche Depression erkennen: Irritabilität, Wutattacken & „rastlose Hyperaktivität“
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Diagnostik in der Praxis: Warum Männer mit körperlichen Beschwerden (Kopfschmerz, Druck auf der Brust, Schwitzen) kommen
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ICD-10/ICD-11 & Kritik an „leicht/mittel/schwer“
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Blutwerte mit Sinn: Schilddrüse prüfen, Testosteron einordnen und welche „Gehirn-Tests“ Geldverschwendung sind
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Resilienz stärken: Schlafrhythmus, soziale Beziehungen & Alkoholfallen
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Sprache, die wirkt: Warum man bei Männern nicht mit „Depression“ und „Antidepressiva“ startet
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Therapie, die hilft: Medikamente, Psychotherapie passend auswählen (Logotherapie, VT), TMS & Esketamin als Optionen
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Suizidprävention: Höheres Risiko bei Männern, besonders im Alter, und klare Warnsignale
Wenn du verstehen willst, wie Depression bei Männern wirklich aussieht und was sofort helfen kann, hör rein und teile die Folge mit jemandem, der sie hören sollte. 🎧



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