Testosteron bei Rheuma: Psoriasis & RA im Blick – Adon Health Zum Inhalt springen
Hervorragend
4,5/5
10.000+ Männern geholfen
Wagen
Testosteron bei Rheuma: Was die Daten zu Psoriasis und rheumatoider Arthritis zeigen

Testosteron bei Rheuma: Was die Daten zu Psoriasis und rheumatoider Arthritis zeigen

Inhaltsverzeichnis

    Kurz & knapp: Bei Psoriasis und rheumatoider Arthritis findet sich bei Männern regelmäßig ein erniedrigter Testosteronspiegel – und dieser verhält sich invers zur Entzündungsaktivität. Große Querschnittsdaten aus den USA zeigen für Werte unter 300 ng/dl ein etwa zwei- bis dreifach erhöhtes Erkrankungsrisiko, wobei Schlafmangel als eigenständiger Faktor hinzukommt. Ob eine Testosterontherapie den Krankheitsverlauf verbessert, ist dagegen deutlich schwächer belegt. Was gesichert ist, was plausibel ist und wo die Grenze verläuft.

    Fachlicher Beitrag von Christoph Regalbuto | Kooperationsarzt von Adon Health

    Testosteron ist weit mehr als ein Sexualhormon. Es beeinflusst die Aktivität und Entwicklung von Immunzellen – und damit auch jene Erkrankungen, bei denen das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dass systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis und multiple Sklerose eine deutlich geschlechtsspezifische Häufigkeit zeigen, ist einer der ältesten Hinweise auf diesen Zusammenhang.

    In diesem Beitrag geht es um zwei rheumatologische Krankheitsbilder, zu denen inzwischen brauchbare Daten zum Hormonstatus vorliegen: die Psoriasis und die rheumatoide Arthritis.

    Psoriasis: mehr als eine Hauterkrankung

    Psoriasis ist primär eine autoimmune Hauterkrankung, welche sich jedoch auch auf Gelenke und Organe ausbreiten kann. Die Ätiologie ist – wie bei den meisten rheumatologischen und Autoimmunerkrankungen – multifaktoriell. Dabei stellen Infektionen, Stress, Adipositas und Lebensstil die wichtigsten Faktoren dar (Takeshita et al., 2017).

    Die Pathophysiologie besteht aus einer gestörten Homöostase des Immunsystems in Form einer T-Zell-Überaktivierung und einer gesteigerten Produktion pro-inflammatorischer Zytokine wie TNF-alpha, IL-17 und IL-23. Dadurch kommt es einerseits zur Hyperkeratose, andererseits zu einem chronisch oder undulierend erhöhten systemischen Entzündungszustand.

    Genau dieser systemische Anteil erklärt die Begleiterkrankungen. Psoriasispatienten haben ein erhöhtes Risiko für metabolisches Syndrom, Atherosklerose und kardiovaskuläre Erkrankungen (Miller et al., 2013). Auffallende Ähnlichkeiten in den molekularen und inflammatorischen Signalwegen von Atherosklerose und Psoriasis wurden beschrieben (Coumbe et al., 2014), und mehrere Untersuchungen belegen ein erhöhtes Risiko für Adipositas und Diabetes mellitus (Horreau et al., 2013).

    Der Zusammenhang mit dem Testosteronspiegel

    Mehrere Studien zeigten bereits einen verringerten Testosteronspiegel bei Männern, die an Psoriasis erkrankt sind (Eltaweel et al., 2018).

    Die derzeit umfangreichste Datengrundlage stammt aus dem US-amerikanischen Gesundheitssurvey NHANES. In einer Querschnittsanalyse von 4.060 männlichen Teilnehmern der Erhebungsjahre 2011 bis 2014 zeigte sich für Männer mit einem Testosteronspiegel unter 300 ng/dl im vollständig adjustierten Modell ein deutlich erhöhtes Psoriasisrisiko: Odds Ratio 2,97 (95-%-Konfidenzintervall 2,16–4,09). Parallel dazu war eine Schlafdauer unter sieben Stunden mit einem Odds Ratio von 1,76 (1,33–2,35) assoziiert (Zhuo et al., 2025).

    Faktor Odds Ratio 95-%-KI
    Testosteron < 300 ng/dl 2,97 2,16–4,09
    Schlafdauer < 7 Stunden 1,76 1,33–2,35

    Interessant ist die Form des Zusammenhangs. Eine Spline-Analyse zeigte, dass die Beziehung nicht linear verläuft: Das Risiko flacht bei sehr niedrigen Testosteronwerten ab, und eine Schlafdauer von mehr als acht Stunden bringt keinen zusätzlichen Schutz mehr. Ein „mehr ist besser" gilt hier also ausdrücklich nicht.

    In der Subgruppenanalyse ließen sich Hochrisikopopulationen ausmachen. So war die Assoziation zwischen niedrigem Testosteronspiegel und Psoriasis bei Probanden über 50 Jahren stärker ausgeprägt, und der Zusammenhang zwischen wenig Schlaf und Psoriasis war bei höherem BMI ausgeprägter. Daraus lässt sich ein erhöhtes Risiko durch hormonelle Dysbalancen im Alter ableiten. Zugleich könnten verstärkte Schlafstörungen wie ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, typisch bei adipösen Männern, das Risiko weiter erhöhen.

    Zur Einordnung gehört, dass die Psoriasis-Diagnose in dieser Untersuchung auf Selbstauskunft beruhte und es sich um ein Querschnittsdesign handelt. Damit lässt sich die Richtung des Zusammenhangs nicht bestimmen: Ob der niedrige Testosteronspiegel zur Psoriasis beiträgt oder ob die chronische Entzündung den Spiegel drückt, bleibt offen. Untersucht wurden zudem ausschließlich Männer – bei Frauen könnten sich andere Ergebnisse zeigen.

    Warum der Zusammenhang biologisch plausibel ist

    Bei der Psoriasis spielen vor allem die pro-inflammatorischen Zytokine TNF-alpha, IL-17 und IL-23 eine übergeordnete Rolle. Ein niedriger Testosteronspiegel ist mit einer Überaktivierung des Th17-Signalwegs assoziiert. Die Folge ist eine unverhältnismäßig starke Sekretion von IL-17 und IL-23, welche die chronische Entzündung weiter vorantreiben (Sheikh-Ahmad et al., 2022).

    Hinzu kommt ein zweiter, weniger beachteter Mechanismus: Bei Testosteronmangel verändert sich die Hautbarriere, sodass die Haut anfälliger für jene Umweltfaktoren wird, die eine Psoriasis auslösen oder verstärken können.

    Schlafmangel verstärkt einen inflammatorischen Zustand seinerseits, indem er die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und die Gonadenachse stört. Die Folge ist eine erhöhte Cortisolausschüttung und eine verstärkte systemische Entzündung. Schlafstörungen können zudem die regulatorischen Fähigkeiten des Körpers gegenüber dem eigenen Immunsystem einschränken, sodass pro-inflammatorische Signale unreguliert und verstärkt auftreten (Besedovsky et al., 2019).

    Bei niedrigem Testosteronspiegel und zu wenig Schlaf ist somit ein synergistischer dysregulatorischer Einfluss auf das Immunsystem zu erwarten.

    Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle ein gesunder Lebensstil. Keine Pille und keine Spritze ist so potent wie ein optimierter Lebensstil. Vor allem der Schlaf und die Schlafhygiene kommen in der heutigen schnelllebigen Zeit – die wir unserer Leistungsgesellschaft, aber zugleich auch den unendlichen Ablenkungsmöglichkeiten verdanken – oft zu kurz.

    Was zur Testosterontherapie bei Psoriasis vorliegt

    Eine Untersuchung von Saad und Kollegen wertete 347 hypogonadale Männer einer Registerstudie aus, von denen 15 von einer Psoriasis betroffen waren. Unter Testosteronzufuhr besserte sich die Hauterkrankung deutlich: Der Psoriasis Area and Severity Index sank im Mittel von 19,33 auf 1,88, das Physician Global Assessment von 4,93 auf 0,88. Bei jedem einzelnen Probanden fiel der PASI um mindestens 75 Prozent – jene Schwelle, die dermatologisch als ausreichender Behandlungserfolg gilt. Die Entzündungsparameter zeigten sich innerhalb der ersten 24 Monate rückläufig, jeder Proband verlor an Gewicht, und das Lipidprofil verbesserte sich. Das PSA zeigte einen nicht signifikanten Anstieg, größere Nebenwirkungen traten im Beobachtungszeitraum nicht auf (Saad et al., 2016).

    Diese Zahlen sind eindrucksvoll – und sie müssen vorsichtig gelesen werden. Es handelt sich um eine Fallserie mit 15 Männern ohne Kontroll- oder Placebogruppe. Psoriasis verläuft typischerweise in Schüben mit spontanen Besserungsphasen. Und da jeder Proband gleichzeitig Gewicht verlor, lässt sich der Effekt des Testosterons nicht von jenem der Gewichtsabnahme trennen – Fettgewebe ist selbst eine Quelle entzündungsfördernder Botenstoffe.

    Einen ergänzenden Hinweis liefert die Arbeitsgruppe um Eltaweel, die bei betroffenen Männern ebenfalls eine klinische Besserung unter Testosterontherapie beschrieb.

    Deutlich stärker ist die Evidenz für den antiinflammatorischen Effekt an sich. In randomisierten Untersuchungen an hypogonadalen Männern mit metabolischem Syndrom führte die Testosterongabe nicht nur zu einer Reduktion von CRP, TNF-alpha und IL-1-beta, sondern auch zu einer Abnahme der Intima-Media-Dicke der Karotiden (Kalinchenko et al., 2010; Aversa et al., 2010).

    Banner, der den Premium Testosterontest von Adon Health zeigt und zur Bestellung aufruft.

    Rheumatoide Arthritis: der inverse Zusammenhang

    Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, gekennzeichnet durch Gelenkentzündungen. Oft zeigen sich entzündete und druckempfindliche Gelenke an Händen und Füßen, die über die Zeit zunehmende Schäden verursachen. Auch hier ist die Prävalenz geschlechtsspezifisch: Frauen sind deutlich häufiger betroffen.

    Der Testosteronspiegel verhält sich dabei invers zur inflammatorischen Aktivität der Erkrankung. Niedrige Werte wurden mit einer erhöhten Anfälligkeit für diverse entzündliche Zustände und Autoimmunerkrankungen assoziiert – ein Muster, das sich ebenso bei HIV, COPD, chronischer Niereninsuffizienz und Tumorerkrankungen findet. Auch die Einnahme von Kortikosteroiden führt zu einem Abfall des Testosteronspiegels (Cutolo & Straub, 2000).

    Wie bereits angedeutet, unterliegt das Immunsystem hormoneller Modulation. Östradiol verstärkt die humorale Immunantwort, wohingegen Testosteron und Progesteron eher immunsuppressiv wirken. Makrophagen, T-Zellen und B-Zellen werden in ihrer Aktivität durch Testosteron gedämpft (Cutolo & Straub, 2009).

    Entsprechend wird im Rahmen einer RA eine Reduktion von Testosteron und DHEA-S in allen Körperflüssigkeiten beobachtet. Das ist nicht nebensächlich: DHEA-S hat positive Effekte auf körperliches und psychisches Wohlbefinden, Muskelkraft und Knochenmineralisation und zeichnet sich zudem durch fettreduzierende Effekte aus (Rutkowski et al., 2014).

    Was die Daten zur Größenordnung sagen

    Auch für die RA liefert NHANES belastbare Zahlen. Eine Querschnittsanalyse der Erhebungsjahre 2011 bis 2016 umfasste 3.110 männliche Teilnehmer, von denen 191 eine RA-Diagnose aufwiesen. Ein Testosteronspiegel unter 300 ng/dl war mit einem Odds Ratio von 2,30 (1,65–3,21) assoziiert, ein erhöhter SHBG-Spiegel über 57 nmol/l mit einem Odds Ratio von 1,65 (1,14–2,39). Auch hier zeigte die Spline-Analyse eine nichtlineare Beziehung mit einem steilen Risikoanstieg im unteren Bereich (Wen et al., 2024).

    Faktor Odds Ratio 95-%-KI
    Testosteron < 300 ng/dl 2,30 1,65–3,21
    SHBG > 57 nmol/l 1,65 1,14–2,39

    Der SHBG-Befund verdient Beachtung. SHBG bestimmt die Bioverfügbarkeit von Testosteron, da es das Hormon im Blut mit hoher Affinität gebunden hält – im Gegensatz zu albumingebundenem Testosteron, das zum bioverfügbaren Anteil zählt. Hohe SHBG-Spiegel limitieren damit die Verfügbarkeit und haben potenziell einen verstärkenden Effekt auf die Pathogenese. Wichtig zu wissen: Der SHBG-Spiegel steigt physiologisch mit dem Alter.

    Die Assoziation wurde durch Alter, ethnische Zugehörigkeit, arterielle Hypertonie und sozioökonomischen Status modifiziert – durch den BMI hingegen nicht. Der Zusammenhang mit der Hypertonie ist mechanistisch nachvollziehbar: Bluthochdruck stellt selbst einen Zustand chronischer systemischer Entzündung dar, bei dem oxidativer Stress und endotheliale Dysfunktion die hormonelle Regulation stören. Pro-inflammatorische Zytokine wie TNF-alpha und IL-6 steigern zudem die SHBG-Produktion in der Leber, sodass weniger freies Testosteron übrig bleibt – ein Teufelskreis.

    Auch hier gilt die Einschränkung: Die RA-Diagnose beruhte auf Selbstauskunft, und ein Querschnittsdesign kann keine Kausalität belegen.

    Was der Verlauf zeigt

    Aufschlussreicher als Querschnittsdaten ist die Beobachtung über die Zeit. Eine schwedische Untersuchung begleitete 41 Männer mit früher RA – Gelenkbeschwerden seit weniger als einem Jahr, mittlere Erkrankungsdauer sechs Monate – über zwei Jahre ab Beginn der Therapie mit DMARDs. Als Vergleichsgruppe dienten 131 gesunde, medikamentenfreie Männer (Tengstrand et al., 2009).

    Die Ergebnisse: Die erkrankten Probanden hatten bereits früh im Krankheitsverlauf niedrigere Testosteronspiegel als die Kontrollgruppe. Patienten über 50 Jahre zeigten zusätzlich signifikant niedrigere LH-Spiegel, vereinbar mit einem milden hypogonadotropen Hypogonadismus. Bei jenen Patienten, die auf die Therapie ansprachen, stiegen die Testosteronspiegel signifikant an. Eine Abnahme des Krankheitsaktivitätsscores DAS28 korrelierte dabei signifikant mit steigenden Testosteronwerten (r = −0,46; p = 0,006). Die LH-Spiegel blieben niedrig und stabil und korrelierten nicht mit der Krankheitsaktivität.

    Die Autoren schlossen daraus, dass die aktuelle Entzündung die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse bei früher RA überwiegend auf gonadaler Ebene beeinträchtigt – also direkt an den Hoden – und weniger auf hypothalamisch-hypophysärer Ebene.

    Der plausibelste Mechanismus: Pro-inflammatorische Zytokine wie TNF-alpha hemmen die testosteronproduzierende Funktion der Hoden direkt (Hong et al., 2004). Kommt die Entzündung zur Ruhe, erholt sich die Produktion. Hinzu kommt, dass bei verringerter Entzündungsaktivität auch die Aromataseaktivität sinkt, sodass weniger Testosteron zu Östrogenen umgewandelt wird.

    Ein weiterer Befund passt ins Bild: In der Synovialflüssigkeit betroffener Gelenke findet sich eine erhöhte Östrogen- bei gleichzeitig verminderter Konzentration freier Androgene. Die erhöhte Östrogenkonzentration kommt durch gesteigerte Aromataseaktivität zustande, welche wiederum durch IL-1 und IL-6 befeuert wird. Androgene hemmen im Gegenzug die Synthese dieser Zytokine (Castagnetta et al., 2003).

    Was sich daraus ableiten lässt

    Da die Testosteronspiegel bei Betroffenen niedriger sind als bei gesunden Kontrollen und Testosteron antiinflammatorische Effekte auf den humoralen wie den zellulären Teil des Immunsystems hat, könnte der Spiegel als ergänzender Verlaufsparameter dienen. Ebenso käme SHBG als Biomarker in Betracht, da zunehmend Evidenz dafür besteht, dass hohe Spiegel mit höherer Krankheitsaktivität einhergehen.

    Zur Frage der Therapie ist die Datenlage dagegen dünn. Rheumapatienten wurden bereits im Rahmen einiger klein angelegter Studien mit Androgenen behandelt, wobei sich bei beiden Geschlechtern positive Effekte zeigten (Cutolo et al., 1991; Hall et al., 1996). Diese Arbeiten sind allerdings alt, klein und methodisch begrenzt. Eine moderne, ausreichend große randomisierte Studie zur Testosterontherapie bei rheumatoider Arthritis fehlt bis heute.

    Praktisch bedeutet das: Bei Männern mit rheumatischer Erkrankung und Symptomen eines Hypogonadismus – insbesondere bei begleitender Osteoporose, die unter Kortikosteroidtherapie zusätzlich begünstigt wird – ist die Bestimmung des Hormonstatus gerechtfertigt, und ein nachgewiesener Mangel sollte behandelt werden. Eine Testosterontherapie ersetzt dabei unter keinen Umständen die antirheumatische Basistherapie. Sie ist eine mögliche Ergänzung, kein Alternativkonzept.

    Fazit

    Der Zusammenhang zwischen Testosteronspiegel und rheumatischer Krankheitsaktivität ist gut dokumentiert und verläuft in beide Richtungen: Entzündung senkt den Spiegel, und ein niedriger Spiegel begünstigt entzündliche Prozesse. Große Querschnittsdaten zeigen für Werte unter 300 ng/dl ein etwa zwei- bis dreifach erhöhtes Erkrankungsrisiko für Psoriasis und RA, und der Schlaf erweist sich dabei als eigenständiger, oft unterschätzter Faktor.

    Was daraus folgt, ist zunächst diagnostisch: Bei Männern mit diesen Erkrankungen gehört der Hormonstatus ins Blickfeld. Ob eine Testosterontherapie den Krankheitsverlauf verbessert, ist eine andere Frage – sie ist plausibel, sie ist durch Fallserien gestützt, und sie ist nicht bewiesen.

    FAQS

    Quellen

    Besedovsky, L., Lange, T., & Haack, M. (2019). The sleep-immune crosstalk in health and disease. Physiological Reviews, 99(3), 1325–1380. https://doi.org/10.1152/physrev.00010.2018

    Castagnetta, L. A., Carruba, G., Granata, O. M., Stefano, R., Miele, M., Schmidt, M., … Cutolo, M. (2003). Increased estrogen formation and estrogen to androgen ratio in the synovial fluid of patients with rheumatoid arthritis. The Journal of Rheumatology, 30(12), 2597–2605.

    Cutolo, M., Balleari, E., Giusti, M., Intra, E., & Accardo, S. (1991). Androgen replacement therapy in male patients with rheumatoid arthritis. Arthritis & Rheumatism, 34(1), 1–5. https://doi.org/10.1002/art.1780340102

    Cutolo, M., & Straub, R. H. (2000). Recent aspects of gonadal hormone and neurotransmitter interactions with synovial and immune cells. Annals of the Rheumatic Diseases, 59(9), 657–661. https://doi.org/10.1136/ard.59.9.657

    Eltaweel, A. E. A. I., Ai, M., El-Shimi, O. S., & Algaod, F. A. (2018). Sex hormones, erectile dysfunction, and psoriasis; a bad friendship! International Journal of Dermatology, 57(12), 1481–1484. https://doi.org/10.1111/ijd.14178

    Hall, G. M., Larbre, J. P., Spector, T. D., Perry, L. A., & Da Silva, J. A. (1996). A randomized trial of testosterone therapy in males with rheumatoid arthritis. British Journal of Rheumatology, 35(6), 568–573. https://doi.org/10.1093/rheumatology/35.6.568

    Hong, C. Y., Park, J. H., Ahn, R. S., Im, S. Y., Choi, H. S., Soh, J., … Lee, K. (2004). Molecular mechanism of suppression of testicular steroidogenesis by proinflammatory cytokine tumor necrosis factor alpha. Molecular and Cellular Biology, 24(7), 2593–2604.

    Rutkowski, K., Sowa, P., Rutkowska-Talipska, J., Kuryliszyn-Moskal, A., & Rutkowski, R. (2014). Dehydroepiandrosterone (DHEA): Hypes and hopes. Drugs, 74(11), 1195–1207. https://doi.org/10.1007/s40265-014-0259-8

    Saad, F., Haider, A., & Gooren, L. (2016). Hypogonadal men with psoriasis benefit from long-term testosterone replacement therapy – A series of 15 case reports. Andrologia, 48(3), 341–346. https://doi.org/10.1111/and.12452

    Sheikh-Ahmad, M., Nakhleh, A., Riskin, A., Shehadeh, N., Barhoum, M. N., & Saiegh, L. (2022). The correlation between testosterone, inflammation and cytokine status in type-2 diabetes men. Andrologia, 54(10), e14526. https://doi.org/10.1111/and.14526

    Takeshita, J., Grewal, S., Langan, S. M., Mehta, N. N., Ogdie, A., Van Voorhees, A. S., & Gelfand, J. M. (2017). Psoriasis and comorbid diseases: Epidemiology. Journal of the American Academy of Dermatology, 76(3), 377–390. https://doi.org/10.1016/j.jaad.2016.07.064

    Tengstrand, B., Carlström, K., & Hafström, I. (2009). Gonadal hormones in men with rheumatoid arthritis – From onset through 2 years. The Journal of Rheumatology, 36(5), 887–892. https://doi.org/10.3899/jrheum.080558

    Wen, P., Wang, Y., Yang, M., Qiao, X., Yang, P., Hu, S., Liu, L., & Yang, Z. (2024). Sex hormone imbalance and rheumatoid arthritis in American men: A cross-sectional analysis from NHANES 2011–2016. Frontiers in Immunology, 15, 1501257. https://doi.org/10.3389/fimmu.2024.1501257

    Zhuo, Y., Lin, L., Dong, Q., & Ye, J. (2025). Testosterone deficiency and sleep deprivation as risk factors for psoriasis: Insights from the National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) 2011–2014. Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 18, 1579–1591. https://doi.org/10.2147/CCID.S521594