Von regelmäßigem Training bis zum Gang in die Kältekammer (bei -110 Grad): “Biohacking” beschreibt alle modernen Methoden und Trends, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers zu optimieren.
Wir haben mit Biohacking-Experte Daniel Donhauser über die Effekte und Wirkungsweisen moderner Technologien und Therapien gesprochen, wie z. B. IHHT-Sauerstofftherapien und Rotlichttherapien. Außerdem erklärt Daniel, wieso es sich lohnt, jede Woche für ein paar Minuten in die Kältekammer zu gehen.
Darüber hinaus lernst Du in dieser Folge, wie Du im Alltag selbst zu einem echten “Biohacker” werden kannst und Deinem Körper mit kleinen täglichen Routinen etwas Gutes tust.

#12 - "Was ist Biohacking?" | Daniel Donhauser bei Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu
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Zusammenhängende Posts
#81 - Wie moderne Diagnostik Krankheiten entdeckt, bevor du sie spürst | Dr. Hadi Saleh bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheitspodcasts sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Hadi Saleh über einen der spannendsten Ansätze moderner Medizin, die hochpersonalisierte Präventionsdiagnostik. Dr. Saleh, ehemals CEO von CeramTec und leidenschaftlicher Gesundheitsmissionar, entschied sich, seine erfolgreiche Industrie-Karriere zu beenden, um sich wieder der direkten Patientenversorgung zu widmen. Sein Ziel ist es, Krankheiten zu verhindern, bevor sie entstehen, und Menschen zu befähigen, die Kontrolle über ihre langfristige Gesundheit zurückzugewinnen. Im Gespräch erklärt er, wie Ganzkörper MRT, Liquid Biopsy und umfassende Blutdiagnostik dabei helfen, Risiken wie Krebs, Aneurysmen oder kardiovaskuläre Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Er zeigt auf, warum falsch positive Befunde zwar diskutiert werden, in aufgeklärter Hand jedoch kein Hindernis darstellen und wie wichtig es ist, die richtige Balance zwischen notwendiger Vorsorge und überflüssiger Diagnostik zu finden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf funktionellen Messungen wie VO₂max und Griffkraft, zwei der stärksten Marker für Langlebigkeit. Hadi erklärt, wie diese Werte gemessen werden, warum sie so aussagekräftig sind und welche Trainingsformen, von Nordic 4x4 Intervalltraining bis zu Dead Hangs und Farmer’s Carries, die größten Verbesserungen bringen. Besonders wertvoll ist auch der Einblick in genetische und pharmakogenetische Analysen. Welche Gene beeinflussen das Alzheimer Risiko? Für wen ist BRCA relevant? Warum wirken Medikamente bei manchen Menschen schlechter oder anders? Und wie lassen sich diese Erkenntnisse nutzen, um Therapieentscheidungen gezielt zu optimieren? Zum Abschluss geht es um die großen Lifestyle Hebel. Krafttraining zur Vorbeugung der Sarkopenie, regelmäßiger Ausdauersport, Schlafkonstanz, ballaststoffreiche Ernährung, weniger Alkohol, soziale Interaktion und mentale Aktivierung. Dr. Saleh zeigt eindrucksvoll, dass Prävention nicht teuer sein muss, aber Wissen, Eigenverantwortung und Konsequenz erfordert. Diese Episode liefert eine der umfassendsten, modernsten und medizinisch fundiertesten Perspektiven darauf, wie Männer heute ihre Gesundheit langfristig sichern können. Ein Muss für alle, die verstehen wollen, wie Präventionsmedizin im Jahr 2026 funktioniert und wie sie selbst davon profitieren können.
Mehr erfahren#41 - Testosteron - Was stimmt wirklich? Der große Fakten-Check | Prof. Robin Wilkening bei Männergesundheit
Testosteron ist ein Hormon, das in der Männergesundheit eine entscheidende Rolle spielt und häufig im Mittelpunkt von Diskussionen rund um Männlichkeit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit steht. Es ist das Hormon, das für viele körperliche Merkmale verantwortlich ist und in vielen Bereichen des Lebens eine zentrale Rolle spielt. Doch trotz seiner Bedeutung ranken sich um Testosteron zahlreiche Mythen und Missverständnisse. In dieser Episode des Männergesundheit-Podcasts werfen wir einen genauen Blick auf Testosteron und prüfen, was wirklich hinter den gängigen Aussagen steckt. Während Testosteron oft als das „Männlichkeitshormon“ bezeichnet wird, wird es auch mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Doch was passiert, wenn der Testosteronspiegel sinkt? Viele glauben, dass ein niedriger Testosteronwert automatisch zu einer schlechten Gesundheit führt, doch die Wahrheit ist komplexer. Prof. Dr. Robin Wilkening, ein führender Experte auf dem Gebiet der Testosteronforschung, erklärt, dass ein niedriger Testosteronspiegel oft mit anderen gesundheitlichen Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen korreliert. Doch Testosteron selbst ist nicht immer die Ursache dieser Probleme, sondern vielmehr ein Indikator dafür, dass andere Aspekte der Gesundheit beeinträchtigt sind. In der medizinischen Welt gibt es immer wieder kontroverse Diskussionen darüber, ob Testosteron tatsächlich der entscheidende Faktor für die allgemeine Männergesundheit ist. Einige Studien haben gezeigt, dass ein niedriger Testosteronspiegel mit einer erhöhten Sterblichkeitsrate und einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sein kann. Andere Forscher betonen jedoch, dass der Testosteronwert nur ein Teil des Puzzles ist und dass Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung und Schlaf eine ebenso wichtige Rolle spielen. Testosteron hat definitiv einen großen Einfluss auf die Lebensqualität eines Mannes. Es beeinflusst nicht nur körperliche Aspekte wie Muskelaufbau und Knochengesundheit, sondern auch psychische Faktoren wie Antrieb, Motivation und Libido. Doch es gibt auch viele Missverständnisse darüber, wie Testosteron wirkt. Einige Männer glauben, dass die Einnahme von Testosteronpräparaten ihre Lebensqualität automatisch verbessern wird, während andere den Hormonwert als gefährlich betrachten und ihm viele negative Eigenschaften zuschreiben. Die Wahrheit liegt oft irgendwo dazwischen. In dieser Episode des Podcasts gehen wir auch der Frage nach, wie eine Ersatztherapie mit Testosteron wirken kann. Ist sie immer notwendig oder können einfache Lebensstiländerungen den Testosteronspiegel ebenfalls positiv beeinflussen? Prof. Dr. Wilkening betont, dass die ersten Schritte immer ein gesunder Lebensstil sind. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf sind der Schlüssel, um den Testosteronspiegel auf natürliche Weise zu unterstützen. Erst wenn diese Ansätze nicht ausreichen, kann eine gezielte Testosterontherapie in Erwägung gezogen werden. Ein weiteres Thema, das im Podcast behandelt wird, ist die Rolle von Stress in der Männergesundheit. Stress hat einen enormen Einfluss auf den Hormonhaushalt und kann den Testosteronspiegel erheblich senken. Oft unterschätzen Männer, wie stark ihre psychische Belastung ihre körperliche Gesundheit beeinflusst. Daher ist es wichtig, Stress zu reduzieren und eine Balance im Leben zu finden. Prof. Dr. Wilkening rät, den eigenen Körper nicht nur als funktionale Maschine zu sehen, sondern auch auf die Signale zu achten, die er sendet, und ihn mit Ruhe und Achtsamkeit zu behandeln. Insgesamt zeigt diese Episode, dass Testosteron ein vielschichtiges Thema ist, das nicht nur von einem einzigen Hormon abhängt. Ein gesunder Lebensstil, eine ausgewogene Ernährung und die richtige Balance zwischen Anstrengung und Erholung sind entscheidend, um die eigene Gesundheit zu fördern und den Testosteronspiegel zu optimieren. Testosteron mag ein wichtiger Marker für die Männergesundheit sein, aber es ist nicht das einzige, was zählt. Es ist ein Signal, das uns auf mögliche gesundheitliche Probleme hinweist, aber die wahre Ursache liegt oft in einem komplexen Zusammenspiel von Faktoren.
Mehr erfahren#43 - Testosteronmangel: Das musst du wissen! | Prof. Dr. Jens Ebing & Andreas Scholz bei Männergesundheit
In dieser spannenden Episode von „Männergesundheit“ spricht Dr. Jonathan Apasu mit dem bekannten Figurmacher Andreas Scholz und dem renommierten Sportwissenschaftler Prof. Dr. Jens Ebing über ein Thema, das viele Männer betrifft, aber selten offen angesprochen wird: Testosteronmangel. Gemeinsam räumen sie mit Mythen und Vorurteilen rund um das männliche Sexual- und Vitalhormon auf und zeigen auf, welche weitreichenden Auswirkungen ein Testosterondefizit auf Energielevel, Libido, Muskelaufbau, mentale Stärke und allgemeines Wohlbefinden haben kann. Dabei geht es nicht nur um Leistungssport oder Ästhetik, sondern um die grundlegende Frage: Was macht einen gesunden, kraftvollen Mann im Jahr 2025 aus? Die Experten beleuchten, warum Testosteron oft zu Unrecht mit Doping und aggressivem Verhalten assoziiert wird, und machen deutlich, dass ein gesunder Testosteronspiegel ein entscheidender Faktor für ein langes, erfülltes und gesundes Leben ist. Sie sprechen über Symptome wie Antriebslosigkeit, Konzentrationsprobleme, Gewichtszunahme und Schlafstörungen – und warum diese oft unerkannt bleiben. Anhand persönlicher Geschichten, darunter auch die eigene Patientenerfahrung von Prof. Ebing, wird klar, wie wichtig es ist, den eigenen Hormonstatus ernst zu nehmen und sich frühzeitig mit seiner Gesundheit auseinanderzusetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem differenzierten Umgang mit der Testosteronersatztherapie (TRT). Wann ist sie sinnvoll? Was sollte vorher abgeklärt werden? Und wie kann ein gesunder Lebensstil – bestehend aus Schlaf, Ernährung, Bewegung und mentalem Gleichgewicht – helfen, den Hormonhaushalt natürlich zu unterstützen? All diese Fragen werden mit wissenschaftlicher Tiefe und praktischer Erfahrung beantwortet. Diese Episode ist ein Weckruf für alle Männer ab 30, die sich müde, erschöpft oder nicht mehr in ihrer Kraft fühlen. Sie bietet nicht nur medizinisch fundiertes Wissen, sondern auch konkrete Impulse zur Selbstreflexion, Motivation und gesundheitlichen Selbstverantwortung – authentisch, direkt und auf Augenhöhe.
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