Von regelmäßigem Training bis zum Gang in die Kältekammer (bei -110 Grad): “Biohacking” beschreibt alle modernen Methoden und Trends, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers zu optimieren.
Wir haben mit Biohacking-Experte Daniel Donhauser über die Effekte und Wirkungsweisen moderner Technologien und Therapien gesprochen, wie z. B. IHHT-Sauerstofftherapien und Rotlichttherapien. Außerdem erklärt Daniel, wieso es sich lohnt, jede Woche für ein paar Minuten in die Kältekammer zu gehen.
Darüber hinaus lernst Du in dieser Folge, wie Du im Alltag selbst zu einem echten “Biohacker” werden kannst und Deinem Körper mit kleinen täglichen Routinen etwas Gutes tust.
#12 - "Was ist Biohacking?" | Daniel Donhauser bei Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu
Links zum Podcast
Zusammenhängende Posts
#77 - Extremsituationen in der Luftrettung: Was Männer daraus lernen können | Dr. Michael Pogatschnigg bei Männergesundheit
Dr. Michael Pogatschnigg ist seit über 18 Jahren als Notarzt in der Luftrettung tätig und gehört zu den erfahrensten Einsatzärzten in Österreich. In dieser besonderen Folge des Podcasts „MÄNNERGESUNDHEIT“ spricht er mit Dr. Jonathan Apasu über den Alltag im Rettungshubschrauber, über Entscheidungen unter höchstem Druck und über das, was Männer aus der Notfallmedizin für ihre eigene Gesundheit lernen können. Als Notarzt erlebt Dr. Pogatschnigg täglich, wie schmal der Grat zwischen Leben und Tod sein kann. Seine Einsätze führen ihn in die Berge, auf Straßen, zu Freizeitunfällen und medizinischen Notfällen aller Art. Er erklärt, wie die Zusammenarbeit zwischen Pilot, Flugretter und Notarzt funktioniert, wie eine Mission vorbereitet wird und welche Entscheidungen in den ersten Minuten nach dem Eintreffen am Einsatzort über den Ausgang bestimmen. Dabei gibt er seltene Einblicke in die Abläufe der Luftrettung, von der Alarmierung über die Koordination durch die Leitstelle bis hin zur Versorgung am Unfallort. Besonders deutlich wird, dass Männer in der Notfallmedizin überproportional häufig betroffen sind. Dr. Pogatschnigg beschreibt zwei typische Gruppen: junge, risikofreudige Männer, die durch Sportarten wie Motorradfahren, Rennradfahren oder Klettern schwere Verletzungen erleiden, und ältere Männer, die durch Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder Atherosklerose gefährdet sind. Beide Gruppen haben eines gemeinsam: sie unterschätzen ihr Risiko und gehen oft zu spät zum Arzt. Im Gespräch erklärt Dr. Pogatschnigg, warum Prävention der Schlüssel zur Männergesundheit ist. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Blutdruckkontrollen, das Überprüfen von Blutfetten und eine bewusste Lebensführung können viele Notfälle verhindern, bevor sie entstehen. Bewegung spielt dabei eine zentrale Rolle. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, stärkt nicht nur sein Herz-Kreislauf-System, sondern auch seine psychische Widerstandskraft. Ernährung, Schlaf, Stressmanagement und mentale Stabilität sind weitere Säulen, die langfristig vor ernsten Erkrankungen schützen. Neben der medizinischen Expertise teilt Dr. Pogatschnigg auch seine persönlichen Erfahrungen aus dem Rettungsalltag. Er spricht über Einsätze, die ihm besonders in Erinnerung geblieben sind, über schwierige Entscheidungen, über Teamarbeit und über das, was es bedeutet, in Extremsituationen ruhig und fokussiert zu bleiben. Er betont, dass mentale Vorbereitung und Routine entscheidend sind, um auch unter Druck richtig zu handeln. Kommunikation im Team, gegenseitiges Vertrauen und klare Strukturen sind dabei unerlässlich, um in Sekunden die richtigen Maßnahmen zu treffen. Für alle, die wissen wollen, wie moderne Notfallmedizin funktioniert und welche Lehren sich daraus für das eigene Leben ziehen lassen, bietet diese Episode wertvolle Erkenntnisse. Sie vermittelt praxisnahe Tipps für Erste Hilfe, erklärt die Bedeutung der Herzdruckmassage und zeigt, warum schnelle Hilfe den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann. Dr. Pogatschnigg verdeutlicht eindrucksvoll, dass Notfallmedizin und Prävention untrennbar miteinander verbunden sind. Wer Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt, verringert nicht nur das Risiko schwerer Erkrankungen, sondern steigert auch Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Männergesundheit bedeutet, aktiv zu handeln, bevor der Körper die Grenzen aufzeigt. Diese Folge ist ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Bewusstsein, Eigenverantwortung und Mut, sich frühzeitig mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Sie verbindet authentische Geschichten aus der Luftrettung mit fundiertem medizinischem Wissen und zeigt, dass Prävention die stärkste Form von Selbstfürsorge ist. Wer versteht, wie Notärzte in Extremsituationen denken und handeln, lernt nicht nur etwas über Medizin, sondern auch über sich selbst. Ein inspirierendes, tiefgehendes Gespräch über Risiko, Verantwortung und die Kunst, vorbereitet zu sein – für Männer, die gesund, stark und bewusst leben wollen.
Mehr erfahren#117 - Wie Dein Stoffwechsel Dein Krebsrisiko bestimmt | Prof. Dr. Stephan Herzig bei Männergesundheit
Warum hängen Diabetes, Übergewicht und Krebs enger zusammen, als viele denken? Prof. Dr. Stephan Herzig, Leiter des Helmholtz Diabetes Zentrums und Experte für Diabetes und Krebs, erklärt in dieser Episode, wie Stoffwechselstörungen das Wachstum von Tumorzellen beeinflussen können. Dabei geht es unter anderem um Insulin, chronische Entzündungen und das Fettgewebshormon Leptin – aber auch darum, wie ein gesunder Stoffwechsel zur Prävention beitragen kann.
Mehr erfahren#75 - Rotation - So trainierst du wirklich funktional | Gravitycoach Manuel Guarrera bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Manuel Guarera, dem Gründer von Gravity Coach, über die verborgene Ursache vieler Trainingsprobleme bei Männern. Obwohl viele regelmäßig trainieren und ihre Routinen ernst nehmen, fühlen sich die meisten mit zunehmendem Alter steifer, unbeweglicher oder kämpfen mit Schmerzen, die trotz Muskelaufbau nicht verschwinden. Manuel erklärt, warum klassisches Training häufig an der natürlichen Funktionsweise des Körpers vorbeigeht und weshalb die Rückkehr zu natürlicher Bewegung und Rotation der Schlüssel zu echter Leistungsfähigkeit und Beschwerdefreiheit ist. Der Körper ist evolutionär so gebaut, dass er in Bewegung ständig gegenläufig arbeitet – Arme und Beine schwingen in unterschiedlichen Richtungen, Rotation entsteht in der Wirbelsäule. Wer diese Bewegungsprinzipien im Training ignoriert, blockiert langfristig die natürliche Dynamik seines Körpers. Im Gespräch beschreibt Manuel, wie er selbst nach Jahren intensiven Trainings feststellte, dass Muskelkraft allein nicht ausreicht, um den Körper gesund und geschmeidig zu halten. Stattdessen sind Koordination, Rotation und bewusste Bewegung entscheidend, um Stabilität und Kraft wirklich alltagstauglich zu machen. Einbeinige Übungen, wie Split Squats, einbeinige Romanian Deadlifts oder Half Kneeling Cable Presses, fördern Balance und echte Core-Stabilität, weil sie das Zusammenspiel zwischen Becken und Schultern verbessern. Dieses Prinzip, oft als Serape-Effekt bezeichnet, sorgt dafür, dass Kraft elegant und effizient durch den Körper fließt - anstatt ihn starr zu machen. Ein zentrales Thema ist auch Natural Running, also das Laufen mit natürlicher Fußmechanik und minimalistischen Schuhen. Manuel erläutert, warum Barfußschuhe und Vorfußlauftechnik sinnvoll sein können, wenn sie mit Geduld und bewusster Anpassung eingeführt werden. Ziel ist es, das Fundament des Körpers, die Füße, wieder als aktive Sensoren zu verstehen, die Bewegungen stabilisieren und Energie effizient weiterleiten. Neben Training und Bewegung geht es auch um die Bedeutung der Atmung. Das Zusammenspiel von Zwerchfell und Beckenboden ist für Männer genauso wichtig wie für Frauen, wird aber häufig vernachlässigt. Durch bewusstes Atmen nach dem Training lässt sich der Parasympathikus aktivieren, was Erholung und hormonelles Gleichgewicht fördert. Besonders nach intensiven Einheiten hilft ein fünfminütiger Atemfokus dabei, Spannungen im Rumpf zu lösen, den Blutdruck zu stabilisieren und die Regeneration zu verbessern. Dr. Apasu und Manuel betonen, dass ein intelligentes Training nicht bedeutet, weniger zu tun, sondern smarter zu trainieren. Es geht darum, die Prinzipien des natürlichen Bewegens zurück ins Gym zu bringen, lineare Übungen durch rotatorische Muster zu ergänzen und die Verbindung von Geist, Atmung und Körper neu zu denken. Wer versteht, wie Bewegung in allen drei Ebenen funktioniert - sagittal, frontal und transversal - kann sein Training langfristig optimieren und Verletzungen vorbeugen. Diese Episode liefert praktische Tipps, wie Männer ihre Trainingsroutinen überdenken und durch bewusste Anpassungen mehr Beweglichkeit, Kraft und Leichtigkeit in ihren Alltag bringen können. Sie zeigt, dass Training mehr ist als reines Muskelaufbauen - es ist ein Werkzeug, um den eigenen Körper wieder als funktionales, komplexes System zu erleben. Wer wissen will, wie er trainieren kann, wie der Körper wirklich gebaut ist, findet hier wertvolle Einsichten und konkrete Ansätze für nachhaltige Männergesundheit.
Mehr erfahren


Spotify
Apple Music
YouTube