Von regelmäßigem Training bis zum Gang in die Kältekammer (bei -110 Grad): “Biohacking” beschreibt alle modernen Methoden und Trends, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers zu optimieren.
Wir haben mit Biohacking-Experte Daniel Donhauser über die Effekte und Wirkungsweisen moderner Technologien und Therapien gesprochen, wie z. B. IHHT-Sauerstofftherapien und Rotlichttherapien. Außerdem erklärt Daniel, wieso es sich lohnt, jede Woche für ein paar Minuten in die Kältekammer zu gehen.
Darüber hinaus lernst Du in dieser Folge, wie Du im Alltag selbst zu einem echten “Biohacker” werden kannst und Deinem Körper mit kleinen täglichen Routinen etwas Gutes tust.

#12 - "Was ist Biohacking?" | Daniel Donhauser bei Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu
Links zum Podcast
Zusammenhängende Posts
#72 - Testosteron & TRT: Was ist legal? | Dr. Maik Bunzel bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge von „Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu“ spricht Dr. Apasu mit Dr. Maik Bunzel, Fachanwalt für Medizin- und Dopingrecht, über eines der aktuellsten und kontroversesten Themen in Sport, Präventivmedizin und Longevity: die rechtliche und medizinische Abgrenzung zwischen Testosteron-Ersatztherapie, Doping und illegalem Substanzgebrauch. Dabei wird deutlich, wie komplex und oft missverstanden die Gesetzeslage in Deutschland ist und welche Risiken nicht nur für Profisportler, sondern auch für Freizeitsportler und Männer bestehen, die sich für TRT oder Peptide interessieren. Ein zentrales Thema der Folge ist die Frage, wann eine Testosteron-Therapie medizinisch indiziert und somit legal ist und ab wann sie unter das Anti-Doping-Gesetz oder das Arzneimittelgesetz fällt. Dr. Bunzel erklärt, warum bereits geringe Mengen bestimmter Substanzen als Verstoß gewertet werden können und welche Kriterien entscheidend sind, um eine ärztlich begleitete Therapie von einer leistungssteigernden Anwendung zu unterscheiden. Gleichzeitig wird erläutert, weshalb Testosteron-Therapien im Sport fast nie durch eine TUE (Therapeutic Use Exemption) genehmigt werden und was das für Athleten bedeutet, die sich in kontrollierten Disziplinen bewegen. Neben Testosteron spielt auch das Thema Wachstumshormon (HGH) und Peptide wie BPC-157 oder TB-500 eine große Rolle. Dr. Apasu und Dr. Bunzel besprechen, wie diese Substanzen wirken, welche rechtlichen Grauzonen bestehen und warum viele Anwender unterschätzen, dass schon der Besitz oder Import aus dem Ausland juristische Folgen haben kann. Darüber hinaus wird aufgezeigt, dass die Qualität und Reinheit von nicht zugelassenen Präparaten oft mangelhaft ist und ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlichen Einordnung. Immer wieder tauchen kleine Studien oder anekdotische Berichte auf, die etwa epigenetische Verjüngungseffekte durch Wachstumshormon oder Peptide versprechen. Die Folge beleuchtet kritisch, warum solche Ergebnisse wissenschaftlich nur begrenzt aussagekräftig sind und weshalb anekdotische Evidenz nicht mit fundierter Forschung gleichgesetzt werden kann. Der Podcast appelliert an verantwortungsbewussten Umgang mit solchen Themen und betont, dass echte Longevity auf medizinischer Evidenz und präventivem Denken basiert, nicht auf kurzfristigen Leistungssteigerungen. Diese Episode liefert ein tiefes Verständnis dafür, wie eng Gesundheit, Recht und Ethik in der modernen Männergesundheit miteinander verbunden sind. Sie bietet praxisnahe Einblicke für alle, die sich mit TRT, Anti-Aging, Peptidtherapie oder sportrechtlichen Fragen beschäftigen. Durch die Kombination aus medizinischer Fachkompetenz und jurischer Perspektive entsteht ein klarer Leitfaden, um rechtliche Stolperfallen zu vermeiden, Substanzen korrekt einzuordnen und verantwortungsvoll mit modernen Therapien umzugehen. Ideal für Ärzte, Trainer, Sportler und alle, die sich für Prävention, Performance und Langlebigkeit interessieren.
Mehr erfahren#69 - Prävention: Was Männer wirklich wissen müssen | Dr. Claudia Hennig bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Claudia Hennig ausführlich über die Rolle von GLP-1-Agonisten wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy in der modernen Präventivmedizin und warum sie in den letzten Jahren so stark in den Fokus gerückt sind. Diese Wirkstoffe wurden ursprünglich für die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt, zeigen aber auch bei starkem Übergewicht eine beeindruckende Wirksamkeit. Sie können dabei helfen, den Teufelskreis aus Adipositas, Insulinresistenz und den zahlreichen Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Fettleber durchbrechen. Dr. Hennig macht jedoch klar, dass diese Medikamente nicht als Lifestyle-Tool oder schnelle Lösung für den „letzten Rest Bauchfett“ gedacht sind. Vielmehr kommen sie dann ins Spiel, wenn das Risiko für chronische Erkrankungen hoch ist und konservative Maßnahmen alleine nicht mehr ausreichen. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Unterscheidung zwischen medikamentöser Therapie und nachhaltiger Prävention. GLP-1-Analoga können zwar ein wirkungsvolles Werkzeug sein, aber sie ersetzen keine Lebensstiländerungen. Entscheidend bleibt eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Etablieren gesunder Routinen, die langfristig wirken. Nur wenn beides zusammenkommt – ein evidenzbasiertes Medikament und ein konsequent verbesserter Lebensstil – lassen sich langfristig stabile Ergebnisse erzielen. Darüber hinaus diskutieren die beiden Experten, warum Präventivmedizin frühzeitig ansetzen muss. Besonders junge Menschen mit Adipositas benötigen Aufmerksamkeit, da sie sonst das Risiko tragen, schon in jungen Jahren chronisch krank zu werden. Präventive Maßnahmen, die rechtzeitig greifen, können nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern auch die Entstehung schwerer Erkrankungen im späteren Leben verhindern. Hier spielt die ärztliche Begleitung eine zentrale Rolle, denn nur eine individuelle Diagnostik, die alle Risikofaktoren berücksichtigt, kann eine passgenaue Therapie ermöglichen. Im Podcast geht es auch um die Grenzen und Chancen von GLP-1-Therapien. Welche Patienten profitieren wirklich? Wo ist Vorsicht geboten? Und welche Rolle spielen Nebenwirkungen oder die langfristige Einnahme? Dr. Hennig erklärt, dass diese Medikamente nur dann sinnvoll sind, wenn sie in ein umfassendes präventives Konzept eingebettet werden. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es ist, parallel die Ursachen von Übergewicht anzugehen und nicht allein auf medikamentöse Lösungen zu setzen. Die Episode zeigt eindrücklich, dass Präventivmedizin mehr ist als reine Leitlinienmedizin. Es geht darum, Menschen individuell zu betrachten, persönliche Risikofaktoren zu identifizieren und frühzeitig gegenzusteuern. Prävention bedeutet nicht, erst dann aktiv zu werden, wenn Krankheiten bereits da sind, sondern viel früher einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. So lassen sich Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und andere Risikokonstellationen im Keim ersticken. Am Ende wird deutlich: Medikamente wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy können ein starkes Hilfsmittel in der Prävention sein, aber sie dürfen nie isoliert betrachtet werden. Nur im Zusammenspiel mit Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement und sozialer Gesundheit entfalten sie ihren wahren Wert. Präventivmedizin bedeutet also, die Menschen umfassend zu begleiten, ihre individuellen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Schritt für Schritt den Weg in Richtung eines gesünderen Lebens zu ebnen.
Mehr erfahren#77 - Extremsituationen in der Luftrettung: Was Männer daraus lernen können | Dr. Michael Pogatschnigg bei Männergesundheit
Dr. Michael Pogatschnigg ist seit über 18 Jahren als Notarzt in der Luftrettung tätig und gehört zu den erfahrensten Einsatzärzten in Österreich. In dieser besonderen Folge des Podcasts „MÄNNERGESUNDHEIT“ spricht er mit Dr. Jonathan Apasu über den Alltag im Rettungshubschrauber, über Entscheidungen unter höchstem Druck und über das, was Männer aus der Notfallmedizin für ihre eigene Gesundheit lernen können. Als Notarzt erlebt Dr. Pogatschnigg täglich, wie schmal der Grat zwischen Leben und Tod sein kann. Seine Einsätze führen ihn in die Berge, auf Straßen, zu Freizeitunfällen und medizinischen Notfällen aller Art. Er erklärt, wie die Zusammenarbeit zwischen Pilot, Flugretter und Notarzt funktioniert, wie eine Mission vorbereitet wird und welche Entscheidungen in den ersten Minuten nach dem Eintreffen am Einsatzort über den Ausgang bestimmen. Dabei gibt er seltene Einblicke in die Abläufe der Luftrettung, von der Alarmierung über die Koordination durch die Leitstelle bis hin zur Versorgung am Unfallort. Besonders deutlich wird, dass Männer in der Notfallmedizin überproportional häufig betroffen sind. Dr. Pogatschnigg beschreibt zwei typische Gruppen: junge, risikofreudige Männer, die durch Sportarten wie Motorradfahren, Rennradfahren oder Klettern schwere Verletzungen erleiden, und ältere Männer, die durch Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder Atherosklerose gefährdet sind. Beide Gruppen haben eines gemeinsam: sie unterschätzen ihr Risiko und gehen oft zu spät zum Arzt. Im Gespräch erklärt Dr. Pogatschnigg, warum Prävention der Schlüssel zur Männergesundheit ist. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Blutdruckkontrollen, das Überprüfen von Blutfetten und eine bewusste Lebensführung können viele Notfälle verhindern, bevor sie entstehen. Bewegung spielt dabei eine zentrale Rolle. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, stärkt nicht nur sein Herz-Kreislauf-System, sondern auch seine psychische Widerstandskraft. Ernährung, Schlaf, Stressmanagement und mentale Stabilität sind weitere Säulen, die langfristig vor ernsten Erkrankungen schützen. Neben der medizinischen Expertise teilt Dr. Pogatschnigg auch seine persönlichen Erfahrungen aus dem Rettungsalltag. Er spricht über Einsätze, die ihm besonders in Erinnerung geblieben sind, über schwierige Entscheidungen, über Teamarbeit und über das, was es bedeutet, in Extremsituationen ruhig und fokussiert zu bleiben. Er betont, dass mentale Vorbereitung und Routine entscheidend sind, um auch unter Druck richtig zu handeln. Kommunikation im Team, gegenseitiges Vertrauen und klare Strukturen sind dabei unerlässlich, um in Sekunden die richtigen Maßnahmen zu treffen. Für alle, die wissen wollen, wie moderne Notfallmedizin funktioniert und welche Lehren sich daraus für das eigene Leben ziehen lassen, bietet diese Episode wertvolle Erkenntnisse. Sie vermittelt praxisnahe Tipps für Erste Hilfe, erklärt die Bedeutung der Herzdruckmassage und zeigt, warum schnelle Hilfe den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann. Dr. Pogatschnigg verdeutlicht eindrucksvoll, dass Notfallmedizin und Prävention untrennbar miteinander verbunden sind. Wer Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt, verringert nicht nur das Risiko schwerer Erkrankungen, sondern steigert auch Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Männergesundheit bedeutet, aktiv zu handeln, bevor der Körper die Grenzen aufzeigt. Diese Folge ist ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Bewusstsein, Eigenverantwortung und Mut, sich frühzeitig mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Sie verbindet authentische Geschichten aus der Luftrettung mit fundiertem medizinischem Wissen und zeigt, dass Prävention die stärkste Form von Selbstfürsorge ist. Wer versteht, wie Notärzte in Extremsituationen denken und handeln, lernt nicht nur etwas über Medizin, sondern auch über sich selbst. Ein inspirierendes, tiefgehendes Gespräch über Risiko, Verantwortung und die Kunst, vorbereitet zu sein – für Männer, die gesund, stark und bewusst leben wollen.
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