Faszination Anti-Aging: Wir alle wollen ein möglichst langes und gesundes Leben führen. Ein Mann, der weiß, wie das gehen kann: Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk. Er hat in unserem Gespräch zwar keine magische Anti-Aging-Formel offenbart, aber dafür das nächstbeste: Praktische Tipps, mit denen Du länger und gesünder leben kannst.
Werden wir schon bald nie wieder aufgrund des Alterns sterben? Wann wird es die ersten Medikamente gegen das Altern geben? Welche Faktoren entscheiden wirklich darüber, wie alt wir uns fühlen?
Höre Dir an, was unser Gast zu diesen Fragen sagt und hol Dir ein paar wertvolle Tipps für Deine Longevity von einem echten Fachmann.

#13 - "Was ist Anti-Aging?" | Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk bei Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu
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Zusammenhängende Posts
#60 - Warum klassische Medizin alleine nicht reicht | Dr. Christian Becker bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheitspodcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Dr. Christian Becker, Internist, Unternehmer und Gründer von MUX Health. Gemeinsam tauchen sie tief in die Realität der medizinischen Versorgung ein und beleuchten, warum klassische Schulmedizin oft nicht ausreicht, um Menschen wirklich zu heilen. Dr. Becker teilt seine persönliche Reise von der Universitätsklinik über die Unternehmensberatung hin zur Gründung eines medizinischen Instituts, das sich ganzheitlicher Diagnostik und echter Patientenorientierung verschrieben hat. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf den beiden dominanten Männertypen, die Dr. Becker in seiner Praxis regelmäßig sieht. Der eine Typ wird von seiner Partnerin geschickt, fühlt sich angeblich “okay”, zeigt aber kaum Eigeninitiative. Der andere Typ lebt im Modus der Selbstoptimierung, misst seine Werte, denkt in OKRs und will 120 Jahre alt werden. Beide haben unterschiedliche Herausforderungen, aber eines gemeinsam: Sie haben oft verlernt, sich selbst wirklich wahrzunehmen. Dr. Becker erklärt, wie moderne Präventionsmedizin aussehen kann und warum echte Heilung erst möglich ist, wenn Ärzte den Menschen als Ganzes betrachten – körperlich, emotional, mental und sozial. Dabei betont er die Bedeutung von Empathie, Zuhören und emotionaler Intelligenz in der ärztlichen Praxis. Statt nur Laborwerte und Leitlinien zu betrachten, setzt er auf eine individualisierte Medizin mit tiefgehender Diagnostik, modernster Bildgebung, funktioneller Analyse und personalisierten Zielen, die sogar mit Methoden wie OKRs und Persönlichkeitsprofilen abgestimmt werden. Ein weiteres zentrales Thema ist die männliche Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen oder den eigenen Gesundheitszustand ehrlich einzuschätzen. Dr. Becker beschreibt eindrucksvoll, wie man Patienten helfen kann, aus dem Funktionsmodus auszubrechen und wieder mehr Bewusstsein für das eigene Leben und den eigenen Körper zu entwickeln. Meditation, Kaltwassertherapie, Bewegung und die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensstil sind für ihn dabei wichtige Werkzeuge. Diese Episode liefert nicht nur neue Perspektiven auf Männergesundheit, sondern zeigt auch, wie ein interdisziplinärer, ehrlicher und menschlicher Zugang zu echter medizinischer Heilung führen kann. Dr. Becker vermittelt auf eindrucksvolle Weise, warum es Zeit ist, Gesundheit neu zu denken. Wer verstehen will, warum “Mir geht’s okay” kein ausreichender Gesundheitszustand ist und wie Männer einen echten Zugang zu ihrer Gesundheit finden können, sollte diese Episode nicht verpassen. Sie ist inspirierend für Patienten, aufschlussreich für Ärzte und relevant für alle, die sich für moderne Medizin, Prävention und ganzheitliche Gesundheit interessieren.
Mehr erfahren#68 - Was Testosteron wirklich mit dir macht | Dr. Nicole Weirich bei Männergesundheit
In dieser Episode des Podcasts „Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu“ spricht Urologin und Hormonexpertin Dr. Nicole Weirich über die vielschichtige Bedeutung von Testosteron und erklärt, warum es weit mehr als ein Symbol für Muskeln und Männlichkeit ist. Testosteron beeinflusst Energie, Schlaf, Libido, Konzentration, emotionale Stabilität und die allgemeine Leistungsfähigkeit von Männern. Dennoch werden viele Betroffene mit dem Hinweis auf „normale“ Blutwerte oft allein gelassen, obwohl sie sich müde, antriebslos oder unausgeglichen fühlen. Im Gespräch wird deutlich, dass eine seriöse Diagnostik mehr umfasst als die Messung des Gesamt-Testosterons. Entscheidend ist das freie Testosteron, das durch Faktoren wie SHBG, Stress oder Übergewicht stark beeinflusst werden kann. Auch Hormone wie LH, FSH und Prolaktin sowie die Anamnese spielen eine zentrale Rolle, um zwischen primärem und funktionellem Hypogonadismus zu unterscheiden. Die Episode beleuchtet sowohl Ursachen als auch moderne Therapieansätze. Während primäre Formen oft eine lebenslange Testosteron-Ersatztherapie erfordern, können funktionelle Ursachen wie Schlafmangel, Stress oder Insulinresistenz durch Lebensstilveränderungen positiv beeinflusst werden. Dr. Weirich erklärt praxisnah die Unterschiede zwischen Gel und Injektionen, die richtige Dosisfindung und die Notwendigkeit eines engen ärztlichen Monitorings. Besonders wichtig ist der Aspekt des Kinderwunsches, da eine Testosterontherapie die Spermatogenese beeinflussen kann und deshalb stets individuell abgestimmt werden muss. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle von Bauchfett, Aromatase und der Umwandlung von Testosteron in Östrogen. Viszerales Fett begünstigt eine hormonelle Verschiebung, die wiederum durch gezieltes Training, Ernährung und eine Verbesserung der Insulinsensitivität positiv verändert werden kann. Ergänzend wird erklärt, wie Leber und Darm an der Hormonverstoffwechselung beteiligt sind, welche Rolle B-Vitamine, Bitterstoffe, schwefelhaltige Aminosäuren und die Darmflora spielen und warum das sogenannte Estrobolom für die Balance der Geschlechtshormone entscheidend ist. Die Episode vermittelt, dass Testosteron nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern Teil eines komplexen Systems aus Hormonen, Stoffwechsel, Lebensstil und psychischen Faktoren ist. Eine fundierte Diagnostik, ärztlich begleitete Therapie und alltagsnahe Lifestyle-Maßnahmen sind die Basis, um Männern langfristig zu mehr Energie, Vitalität, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu verhelfen.
Mehr erfahren#74 - Männer zwischen Hormonmangel und Lebenskrise - was steckt wirklich dahinter? | Dr. Christoph Keining bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Christoph Keining über eine moderne und ganzheitliche Herangehensweise an die Testosterontherapie. Testosteron ist weit mehr als ein Hormon für Muskelaufbau und Libido. Es beeinflusst Energie, Antrieb, Schlaf, mentale Klarheit und Stressresistenz. Viele Männer mit Symptomen wie Müdigkeit, Reizbarkeit oder Antriebslosigkeit haben laut Labor scheinbar normale Werte. Dr. Keining erklärt, warum das Gesamt-Testosteron allein oft wenig aussagekräftig ist und weshalb das freie Testosteron sowie das Verhältnis zu SHBG eine entscheidende Rolle spielen. Ein zentrales Thema der Folge ist die richtige Anwendung von Testosteron in der Praxis. Dr. Keining teilt seine klinischen Erfahrungen mit hunderten Patienten und beschreibt, warum viele Männer mit transdermalen Präparaten zwar kleine Verbesserungen, aber keine vollständige Symptomfreiheit erleben. Bei der Injektionstherapie mit Testosteron-Enantat in sogenannten Microdosing-Intervallen beobachtet er deutlich stabilere Hormonspiegel, geringere Nebenwirkungen und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Durch die höhere Applikationsfrequenz können starke Schwankungen vermieden werden, was sich besonders positiv auf Stimmung, Energie und Belastbarkeit auswirkt. Im Gespräch wird außerdem erläutert, wann eine subkutane oder intramuskuläre Applikation sinnvoll ist, welche individuellen Unterschiede bei der Resorption bestehen und weshalb die Auswahl der Methode immer patientenspezifisch erfolgen sollte. Dr. Keining betont, dass Laborwerte nur ein Teil der Diagnostik sind und ärztliche Begleitung, Verlaufskontrollen und klinische Beurteilung entscheidend bleiben. Nicht der Laborwert, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Einfluss von Lebensstil, Körperfettanteil und Stress auf die Wirksamkeit der Testosterontherapie. Übergewicht kann durch erhöhte Aromataseaktivität zu einer stärkeren Umwandlung von Testosteron in Östrogen führen, wodurch Therapieerfolge ausbleiben oder Nebenwirkungen zunehmen. Daher spricht Dr. Keining über den Wert einer ganzheitlichen Betrachtung, die Training, Schlaf, Ernährung und psychische Stabilität einbezieht. Als systemischer Paartherapeut zeigt er, dass hormonelle Symptome häufig nicht isoliert auftreten. Müdigkeit, Gereiztheit oder Libidoverlust können auch Ausdruck psychischer Belastung oder partnerschaftlicher Spannungen sein. Die Verbindung von Medizin und systemischer Therapie ermöglicht es, tieferliegende Ursachen zu erkennen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Diese Episode ist eine der umfassendsten Gespräche zum Thema moderne Testosterontherapie und Männergesundheit. Sie verbindet klinische Erfahrung mit wissenschaftlicher Klarheit und zeigt, wie eine individualisierte und verantwortungsvolle TRT funktioniert, von Diagnostik und Dosierung bis hin zu Lebensstil und mentaler Gesundheit. Wer verstehen möchte, wie Testosterontherapie wirklich wirkt und wann sie Sinn ergibt, sollte diese Folge unbedingt hören.
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