Faszination Anti-Aging: Wir alle wollen ein möglichst langes und gesundes Leben führen. Ein Mann, der weiß, wie das gehen kann: Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk. Er hat in unserem Gespräch zwar keine magische Anti-Aging-Formel offenbart, aber dafür das nächstbeste: Praktische Tipps, mit denen Du länger und gesünder leben kannst.
Werden wir schon bald nie wieder aufgrund des Alterns sterben? Wann wird es die ersten Medikamente gegen das Altern geben? Welche Faktoren entscheiden wirklich darüber, wie alt wir uns fühlen?
Höre Dir an, was unser Gast zu diesen Fragen sagt und hol Dir ein paar wertvolle Tipps für Deine Longevity von einem echten Fachmann.
#13 - "Was ist Anti-Aging?" | Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk bei Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu
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Zusammenhängende Posts
#85 - Erektionsstörungen, Libido & Testosteron | PD Dr. Marco Randazzo bei Männergesundheit
Männliche Sexualität ist ein zentrales, aber häufig verdrängtes Thema der Männergesundheit. In dieser Podcastfolge erklärt der Urologe Marco Randazzo, warum Erektionsstörungen und Libidoverlust nicht als normales Altern abgetan werden dürfen, sondern oft frühe Warnzeichen für ernsthafte körperliche und psychische Erkrankungen sind. Sexuelle Gesundheit ist laut WHO ein integraler Bestandteil der allgemeinen Gesundheit. Eine gut funktionierende Sexualität beeinflusst Motivation, Stressresistenz, mentale Stabilität und Lebensqualität. Umgekehrt kann eine nachlassende Erektionsfähigkeit auf Gefäßprobleme, hormonelle Dysbalancen oder chronische Entzündungsprozesse hinweisen. Besonders relevant ist, dass die Blutgefäße im Penis sehr fein sind. Durchblutungsstörungen zeigen sich hier oft Jahre früher als im Herzen oder Gehirn. Marco erklärt detailliert, wie eine Erektion biologisch entsteht, durch sexuelle Stimulation, Nervenleitung, Gefäßerweiterung und einen kontrollierten Blutabfluss im Schwellkörper. Störungen können auf jeder Ebene auftreten, psychisch, neurologisch, vaskulär oder hormonell. Besonders häufig sind Durchblutungsprobleme, oft verursacht durch Bluthochdruck, Diabetes, Bewegungsmangel oder Medikamente wie Betablocker. Ein zentrales Thema ist Testosteron. Das Hormon beeinflusst nicht nur Muskelmasse und Knochen, sondern auch Libido, Motivation, den Dopaminhaushalt und die Bildung von Stickstoffmonoxid, einem Schlüsselstoff für die Gefäßerweiterung im Penis. Ein Testosteronmangel kann dazu führen, dass selbst Medikamente wie Viagra nicht wirken. Deshalb ist eine fundierte Diagnostik essenziell. Blutwerte, Hormone wie Testosteron, SHBG, LH, FSH und Prolaktin, Lebensstil und psychische Faktoren müssen gemeinsam betrachtet werden. Auch die weitverbreitete Nutzung von PDE5 Hemmern wie Viagra oder Tadalafil wird kritisch eingeordnet. Diese Medikamente können sehr hilfreich sein, dürfen aber nicht unkontrolliert eingenommen werden. Sie sind kein Lustmittel, sondern unterstützen lediglich die Durchblutung. Sexuelle Stimulation bleibt Voraussetzung. Zudem gibt es klare Kontraindikationen, etwa bei frischem Herzinfarkt oder gleichzeitiger Einnahme von Nitraten. Ein weiterer Fokus liegt auf gesellschaftlichen Einflüssen. Pornokonsum, Leistungsdruck und unrealistische Erwartungen können das sexuelle Erleben massiv beeinflussen und zu mentalen Blockaden führen. Trotz einer scheinbar offenen Sexualkultur bleibt die Hemmschwelle für Männer hoch, über Probleme zu sprechen, selbst beim Arzt. Die klare Botschaft dieser Episode ist, dass Männer sexuelle Veränderungen ernst nehmen, darüber sprechen und frühzeitig medizinisch abklären lassen sollten. Sexualität ist kein Luxus, sondern ein entscheidender Indikator für langfristige Gesundheit, Vitalität und Lebensqualität.
Mehr erfahren#88 - Longevity 101: Die wichtigsten Basics | Kristine Zeller bei Männergesundheit
Longevity ist längst mehr als ein Trend, doch zwischen widersprüchlichen Ernährungskonzepten, Trainingsdogmen und Biohacking-Extremen verlieren viele Menschen den Überblick. In dieser ausführlichen Podcast-Episode erklärt Kristine Zeller, warum echte Langlebigkeit nicht durch Perfektion, sondern durch konsequent umgesetzte Grundlagen entsteht. Im Zentrum stehen die vier wissenschaftlich anerkannten Säulen der Longevity: Ernährung, Bewegung, Regeneration und emotionale Gesundheit. Kristine zeigt, warum eine pflanzenreiche Ernährung mit ausreichend Protein die Basis für Muskelaufbau, Stoffwechselgesundheit und hormonelle Balance ist. Sie erklärt, weshalb 1,2 bis 1,5 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht für aktive Menschen essenziell sind und warum Nahrungsergänzung wie Proteinshakes sinnvoll eingesetzt werden kann. Beim Thema Bewegung räumt sie mit Mythen auf. Longevity braucht nicht nur Krafttraining, sondern auch Alltagsbewegung, Zone-2-Ausdauertraining und gezielte hochintensive Reize. Besonders wichtig ist dabei nicht die Intensität, sondern die langfristige Routine. Kristine teilt konkrete Habit-Strategien, mit denen Sport auch im stressigen Alltag nachhaltig integriert werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die oft unterschätzte Rolle des Schlafs. Regelmäßige Schlafzeiten, bewusster Koffeinkonsum und ein Verständnis für den zirkadianen Rhythmus werden als zentrale Hebel für Regeneration, Hormonproduktion und mentale Leistungsfähigkeit erklärt. Abgerundet wird die Episode durch das Thema emotionale Gesundheit. Kristine stellt das wissenschaftlich fundierte Pennebaker Writing Protocol vor, ein einfaches Journaling-Tool, das nachweislich Resilienz stärkt, Stress reduziert und emotionale Belastungen verarbeitet. Diese Folge ist ein umfassender Leitfaden für alle, die Longevity nicht nur theoretisch verstehen, sondern praktisch leben wollen. Klar, umsetzbar und ohne unnötige Komplexität.
Mehr erfahren#74 - Männer zwischen Hormonmangel und Lebenskrise - was steckt wirklich dahinter? | Dr. Christoph Keining bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Christoph Keining über eine moderne und ganzheitliche Herangehensweise an die Testosterontherapie. Testosteron ist weit mehr als ein Hormon für Muskelaufbau und Libido. Es beeinflusst Energie, Antrieb, Schlaf, mentale Klarheit und Stressresistenz. Viele Männer mit Symptomen wie Müdigkeit, Reizbarkeit oder Antriebslosigkeit haben laut Labor scheinbar normale Werte. Dr. Keining erklärt, warum das Gesamt-Testosteron allein oft wenig aussagekräftig ist und weshalb das freie Testosteron sowie das Verhältnis zu SHBG eine entscheidende Rolle spielen. Ein zentrales Thema der Folge ist die richtige Anwendung von Testosteron in der Praxis. Dr. Keining teilt seine klinischen Erfahrungen mit hunderten Patienten und beschreibt, warum viele Männer mit transdermalen Präparaten zwar kleine Verbesserungen, aber keine vollständige Symptomfreiheit erleben. Bei der Injektionstherapie mit Testosteron-Enantat in sogenannten Microdosing-Intervallen beobachtet er deutlich stabilere Hormonspiegel, geringere Nebenwirkungen und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Durch die höhere Applikationsfrequenz können starke Schwankungen vermieden werden, was sich besonders positiv auf Stimmung, Energie und Belastbarkeit auswirkt. Im Gespräch wird außerdem erläutert, wann eine subkutane oder intramuskuläre Applikation sinnvoll ist, welche individuellen Unterschiede bei der Resorption bestehen und weshalb die Auswahl der Methode immer patientenspezifisch erfolgen sollte. Dr. Keining betont, dass Laborwerte nur ein Teil der Diagnostik sind und ärztliche Begleitung, Verlaufskontrollen und klinische Beurteilung entscheidend bleiben. Nicht der Laborwert, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Einfluss von Lebensstil, Körperfettanteil und Stress auf die Wirksamkeit der Testosterontherapie. Übergewicht kann durch erhöhte Aromataseaktivität zu einer stärkeren Umwandlung von Testosteron in Östrogen führen, wodurch Therapieerfolge ausbleiben oder Nebenwirkungen zunehmen. Daher spricht Dr. Keining über den Wert einer ganzheitlichen Betrachtung, die Training, Schlaf, Ernährung und psychische Stabilität einbezieht. Als systemischer Paartherapeut zeigt er, dass hormonelle Symptome häufig nicht isoliert auftreten. Müdigkeit, Gereiztheit oder Libidoverlust können auch Ausdruck psychischer Belastung oder partnerschaftlicher Spannungen sein. Die Verbindung von Medizin und systemischer Therapie ermöglicht es, tieferliegende Ursachen zu erkennen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Diese Episode ist eine der umfassendsten Gespräche zum Thema moderne Testosterontherapie und Männergesundheit. Sie verbindet klinische Erfahrung mit wissenschaftlicher Klarheit und zeigt, wie eine individualisierte und verantwortungsvolle TRT funktioniert, von Diagnostik und Dosierung bis hin zu Lebensstil und mentaler Gesundheit. Wer verstehen möchte, wie Testosterontherapie wirklich wirkt und wann sie Sinn ergibt, sollte diese Folge unbedingt hören.
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