In dieser Episode ist Alexander Friedrich zu Gast. Er ist Bodybuildingcoach, Experte und Unternehmensgründer im Bereich Fitnesssupplements und hat selbst aus medizinischen Gründen Erfahrungen mit einer Testosteronersatztherapie. Wir sprechen über Testosteronmangel und was Patienten heutzutage durchmachen müssen, aber auch darüber wie wir mit Adon Health endlich die ärztliche Betreuung vieler Männer ermöglichen. Außerdem kommen wir auf die Bedeutung von richtigem Training und Supplements, sowie der missbräuchlichen Anwendung von Testosteron im Bodybuilding zu sprechen.
In dieser Podcast-Episode des Männergesundheitspodcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Dr. Golo Röhrken über eines der wichtigsten Themen für alle, die ihre Fitness, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit verbessern wollen: richtiges Training statt blinder Belastung. Im Mittelpunkt stehen VO2max, Ausdauertraining, Krafttraining, Explosivkraft, Trainingsplanung, Regeneration und die Frage, wie man Übertraining frühzeitig erkennt und vermeidet.
In dieser Podcastfolge sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Claudia Hennig ausführlich über die Rolle von GLP-1-Agonisten wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy in der modernen Präventivmedizin und warum sie in den letzten Jahren so stark in den Fokus gerückt sind. Diese Wirkstoffe wurden ursprünglich für die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt, zeigen aber auch bei starkem Übergewicht eine beeindruckende Wirksamkeit. Sie können dabei helfen, den Teufelskreis aus Adipositas, Insulinresistenz und den zahlreichen Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Fettleber durchbrechen. Dr. Hennig macht jedoch klar, dass diese Medikamente nicht als Lifestyle-Tool oder schnelle Lösung für den „letzten Rest Bauchfett“ gedacht sind. Vielmehr kommen sie dann ins Spiel, wenn das Risiko für chronische Erkrankungen hoch ist und konservative Maßnahmen alleine nicht mehr ausreichen.
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Unterscheidung zwischen medikamentöser Therapie und nachhaltiger Prävention. GLP-1-Analoga können zwar ein wirkungsvolles Werkzeug sein, aber sie ersetzen keine Lebensstiländerungen. Entscheidend bleibt eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Etablieren gesunder Routinen, die langfristig wirken. Nur wenn beides zusammenkommt – ein evidenzbasiertes Medikament und ein konsequent verbesserter Lebensstil – lassen sich langfristig stabile Ergebnisse erzielen.
Darüber hinaus diskutieren die beiden Experten, warum Präventivmedizin frühzeitig ansetzen muss. Besonders junge Menschen mit Adipositas benötigen Aufmerksamkeit, da sie sonst das Risiko tragen, schon in jungen Jahren chronisch krank zu werden. Präventive Maßnahmen, die rechtzeitig greifen, können nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern auch die Entstehung schwerer Erkrankungen im späteren Leben verhindern. Hier spielt die ärztliche Begleitung eine zentrale Rolle, denn nur eine individuelle Diagnostik, die alle Risikofaktoren berücksichtigt, kann eine passgenaue Therapie ermöglichen.
Im Podcast geht es auch um die Grenzen und Chancen von GLP-1-Therapien. Welche Patienten profitieren wirklich? Wo ist Vorsicht geboten? Und welche Rolle spielen Nebenwirkungen oder die langfristige Einnahme? Dr. Hennig erklärt, dass diese Medikamente nur dann sinnvoll sind, wenn sie in ein umfassendes präventives Konzept eingebettet werden. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es ist, parallel die Ursachen von Übergewicht anzugehen und nicht allein auf medikamentöse Lösungen zu setzen.
Die Episode zeigt eindrücklich, dass Präventivmedizin mehr ist als reine Leitlinienmedizin. Es geht darum, Menschen individuell zu betrachten, persönliche Risikofaktoren zu identifizieren und frühzeitig gegenzusteuern. Prävention bedeutet nicht, erst dann aktiv zu werden, wenn Krankheiten bereits da sind, sondern viel früher einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. So lassen sich Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und andere Risikokonstellationen im Keim ersticken.
Am Ende wird deutlich: Medikamente wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy können ein starkes Hilfsmittel in der Prävention sein, aber sie dürfen nie isoliert betrachtet werden. Nur im Zusammenspiel mit Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement und sozialer Gesundheit entfalten sie ihren wahren Wert. Präventivmedizin bedeutet also, die Menschen umfassend zu begleiten, ihre individuellen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Schritt für Schritt den Weg in Richtung eines gesünderen Lebens zu ebnen.
In dieser Episode des Männergesundheit-Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Dr. Eveline Urselmann (ärztliche Praxis für ästhetische Medizin, klinische Erfahrung in der Hormontherapie) über Testosteronmangel und Testosteron-Ersatztherapie (TRT) aus einer medizinischen und longevity-orientierten Perspektive. Im Fokus steht nicht der Hype um „Optimierung“, sondern die saubere klinische Herangehensweise: Wie wird ein relevanter Testosteronmangel diagnostiziert, welche Laborwerte sind wirklich entscheidend, welche Behandlungsoptionen sind etabliert und wie wird die Therapie sicher überwacht und individuell angepasst.