#5 - Alexander Friedrich: Erfahrungen zu Testosteron - von TRT bis Profi-Bodybuilding
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#72 - Testosteron & TRT: Was ist legal? | Dr. Maik Bunzel bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge von „Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu“ spricht Dr. Apasu mit Dr. Maik Bunzel, Fachanwalt für Medizin- und Dopingrecht, über eines der aktuellsten und kontroversesten Themen in Sport, Präventivmedizin und Longevity: die rechtliche und medizinische Abgrenzung zwischen Testosteron-Ersatztherapie, Doping und illegalem Substanzgebrauch. Dabei wird deutlich, wie komplex und oft missverstanden die Gesetzeslage in Deutschland ist und welche Risiken nicht nur für Profisportler, sondern auch für Freizeitsportler und Männer bestehen, die sich für TRT oder Peptide interessieren. Ein zentrales Thema der Folge ist die Frage, wann eine Testosteron-Therapie medizinisch indiziert und somit legal ist und ab wann sie unter das Anti-Doping-Gesetz oder das Arzneimittelgesetz fällt. Dr. Bunzel erklärt, warum bereits geringe Mengen bestimmter Substanzen als Verstoß gewertet werden können und welche Kriterien entscheidend sind, um eine ärztlich begleitete Therapie von einer leistungssteigernden Anwendung zu unterscheiden. Gleichzeitig wird erläutert, weshalb Testosteron-Therapien im Sport fast nie durch eine TUE (Therapeutic Use Exemption) genehmigt werden und was das für Athleten bedeutet, die sich in kontrollierten Disziplinen bewegen. Neben Testosteron spielt auch das Thema Wachstumshormon (HGH) und Peptide wie BPC-157 oder TB-500 eine große Rolle. Dr. Apasu und Dr. Bunzel besprechen, wie diese Substanzen wirken, welche rechtlichen Grauzonen bestehen und warum viele Anwender unterschätzen, dass schon der Besitz oder Import aus dem Ausland juristische Folgen haben kann. Darüber hinaus wird aufgezeigt, dass die Qualität und Reinheit von nicht zugelassenen Präparaten oft mangelhaft ist und ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlichen Einordnung. Immer wieder tauchen kleine Studien oder anekdotische Berichte auf, die etwa epigenetische Verjüngungseffekte durch Wachstumshormon oder Peptide versprechen. Die Folge beleuchtet kritisch, warum solche Ergebnisse wissenschaftlich nur begrenzt aussagekräftig sind und weshalb anekdotische Evidenz nicht mit fundierter Forschung gleichgesetzt werden kann. Der Podcast appelliert an verantwortungsbewussten Umgang mit solchen Themen und betont, dass echte Longevity auf medizinischer Evidenz und präventivem Denken basiert, nicht auf kurzfristigen Leistungssteigerungen. Diese Episode liefert ein tiefes Verständnis dafür, wie eng Gesundheit, Recht und Ethik in der modernen Männergesundheit miteinander verbunden sind. Sie bietet praxisnahe Einblicke für alle, die sich mit TRT, Anti-Aging, Peptidtherapie oder sportrechtlichen Fragen beschäftigen. Durch die Kombination aus medizinischer Fachkompetenz und jurischer Perspektive entsteht ein klarer Leitfaden, um rechtliche Stolperfallen zu vermeiden, Substanzen korrekt einzuordnen und verantwortungsvoll mit modernen Therapien umzugehen. Ideal für Ärzte, Trainer, Sportler und alle, die sich für Prävention, Performance und Langlebigkeit interessieren.
Mehr erfahren#94 - So wichtig ist Deine Mundgesundheit für Longevity | Dr. Katharina Broos bei Männergesundheit
In dieser Podcast-Episode spricht Dr. Katharina Broos über ein Thema, das in der Gesundheitsprävention oft unterschätzt wird, aber enorme Auswirkungen auf den gesamten Körper haben kann: Mundgesundheit. Im Fokus stehen nicht nur schöne Zähne oder Karies, sondern vor allem das Zahnfleisch, der Zahnhalteapparat und das orale Mikrobiom. Die zentrale Botschaft der Folge: Der Mund ist nicht isoliert vom restlichen Körper zu betrachten, sondern ein entscheidender Teil ganzheitlicher Gesundheit, Prävention und Langlebigkeit.
Mehr erfahren#76 - Testosteron im Wettkampf: Was ist erlaubt? | NADA-Expertinnen Dr. Eva Bunthoff & Jutta Müller-Reul bei Männergesundheit
Im Sport gilt eine Testosteronersatztherapie grundsätzlich als Doping, auch wenn sie medizinisch verordnet wurde. Nur wenn eine gültige TUE, also eine Therapeutic Use Exemption, vorliegt, darf Testosteron rechtmäßig eingesetzt werden. Eine TUE ist eine medizinische Ausnahmegenehmigung, die es Athletinnen und Athleten erlaubt, eine eigentlich verbotene Substanz einzunehmen, wenn sie medizinisch zwingend notwendig ist und keine alternative Behandlungsmöglichkeit besteht. Der Antrag auf eine TUE wird in Deutschland bei der Nationalen Anti Doping Agentur, der NADA, eingereicht. Dort wird der Fall medizinisch und regelkonform geprüft. Nach Abschluss des Verfahrens wird das Ergebnis an die World Anti-Doping Agency, die WADA, übermittelt. Die WADA überprüft, ob die Entscheidung im Einklang mit dem weltweiten Regelwerk des Anti-Doping-Codes steht. Die WADA übernimmt damit eine wichtige Compliance-Funktion. Sie stellt sicher, dass medizinische Ausnahmegenehmigungen international nach denselben Kriterien bewertet werden und dass keine nationalen Unterschiede oder Sonderregelungen entstehen. Besonders bei sensiblen Substanzen wie Testosteron wird genau kontrolliert, ob jede TUE korrekt begründet, medizinisch gerechtfertigt und regelkonform genehmigt wurde. Die WADA kann TUEs auch nachträglich aufheben, wenn sie nicht regelgerecht erteilt wurden. Damit soll verhindert werden, dass nationale Agenturen zu großzügig genehmigen oder Athletinnen und Athleten ungerechtfertigte Vorteile erhalten. Das Ziel ist die weltweite Harmonisierung von Regeln und die Sicherung von Fairness und Chancengleichheit im Leistungssport. In der neuen Folge des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Dr. Eva Bunthoff, Vorstandsmitglied der NADA, und Frau Jutta Müller-Reul aus dem Bereich Medizin über Testosteron, Dopingkontrollen, TUEs und die Rolle der WADA. Die beiden Expertinnen geben Einblicke in die medizinische und sportrechtliche Praxis und erklären, wie verantwortungsvolle Testosterontherapie, Gesundheit und Fairness im Wettkampfsport zusammenhängen. Jetzt reinhören und erfahren, wie die NADA und WADA zusammenarbeiten, welche Kriterien für eine TUE erfüllt sein müssen und warum Transparenz und klare Regeln entscheidend für die Integrität des Sports sind.
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