“Gesunde Ernährung” - wie funktioniert das jetzt eigentlich genau? Was soll ich essen und in welchen Mengen, um meinen Körper langfristig gesund zu halten?
Genau diese Fragen bekommt Prof. Thomas Kurscheid täglich von seinen Patienten gestellt. Er ist Ernährungs- und Sportmediziner und weiß ganz genau, was unser Körper braucht, um optimale Leistung zu bringen. In unserem Gespräch erklärt Prof. Kurscheid, welche Diäten die besten sind, um nachhaltig Gewicht zu verlieren und welche Faktoren abseits der Ernährung beim Abnehmen eine entscheidende Rolle spielen. Außerdem verrät er eine einfache Faustregel, mit der Du direkt erkennen kannst, ob Du Dich aktuell gesund ernährst.
Also, bring endlich Klarheit in das Diäten-Chaos. Höre direkt rein und hol Dir die besten Tipps für deine Ernährung direkt von einem der führenden Experten.

#11 - "Wie nehme ich ab?" | Prof. Dr. Thomas Kurscheid bei Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu
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Zusammenhängende Posts
#67 - Männerherzen schlagen anders: Prävention statt Infarkt | Prof. Nixdorff bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Prof. Dr. Uwe Nixdorff, Kardiologe, Präventivmediziner und Gründer des European Prevention Center, über die entscheidende Frage wie Männer Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechtzeitig erkennen und vermeiden können. Prof. Nixdorff erklärt warum Männer im Vergleich zu Frauen ein deutlich höheres Risiko für Herzinfarkte haben und schon in jungen Jahren erste Gefäßveränderungen auftreten können. Dabei spielen Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht und chronischer Stress eine große Rolle. Anhand aktueller wissenschaftlicher Daten wird deutlich gemacht wie wichtig Prävention schon ab dem zweiten Lebensjahrzehnt ist. Einen zentralen Platz nimmt die moderne Diagnostik ein. Besprochen werden Ultraschalluntersuchungen, Calcium Score und CT-Angiografie zur Früherkennung von Atherosklerose sowie das Ganzkörper-MRT, bei dem bei rund fünf Prozent der untersuchten asymptomatischen Personen Befunde auftreten die sofort operativ behandelt werden müssen. Diese Erkenntnisse zeigen den hohen Stellenwert einer frühzeitigen Bildgebung wenn sie verantwortungsvoll in einen klinischen Gesamtkontext eingebettet wird. Ein besonderes Augenmerk gilt der erektilen Dysfunktion als Frühwarnsignal für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Häufig wird dieses Symptom verharmlost oder nur medikamentös behandelt, obwohl es ein wichtiger Hinweis auf systemische Gefäßprobleme sein kann. Auch das Thema Testosteron wird differenziert diskutiert. Während ein relevanter Mangel mit deutlichen Symptomen ernst genommen und behandelt werden sollte, bleibt eine gesunde Lebensführung die Basis für eine stabile hormonelle und kardiovaskuläre Gesundheit. Prof. Nixdorff betont mehrfach die Bedeutung von Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit. Männer neigen dazu Vorsorgeuntersuchungen zu vermeiden und erst auf Druck oder durch Symptome aktiv zu werden. Genau hier setzt Präventionsmedizin an. Mit klaren Empfehlungen für den Alltag zeigt die Episode wie man durch regelmäßige Bewegung, gezieltes Kraft- und Ausdauertraining, ausgewogene Ernährung, Stressmanagement und Schlafoptimierung das Risiko für Herzinfarkt und andere Erkrankungen deutlich senken kann. Die Diskussion macht deutlich dass Prävention nicht allein in aufwendigen High-Tech-Untersuchungen besteht, sondern vor allem in einer konsequenten und bewussten Gestaltung des Lebensstils. Damit liefert diese Episode Männern ab Mitte 30 einen evidenzbasierten und praxisnahen Fahrplan für mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit.
Mehr erfahren#60 - Warum klassische Medizin alleine nicht reicht | Dr. Christian Becker bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheitspodcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Dr. Christian Becker, Internist, Unternehmer und Gründer von MUX Health. Gemeinsam tauchen sie tief in die Realität der medizinischen Versorgung ein und beleuchten, warum klassische Schulmedizin oft nicht ausreicht, um Menschen wirklich zu heilen. Dr. Becker teilt seine persönliche Reise von der Universitätsklinik über die Unternehmensberatung hin zur Gründung eines medizinischen Instituts, das sich ganzheitlicher Diagnostik und echter Patientenorientierung verschrieben hat. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf den beiden dominanten Männertypen, die Dr. Becker in seiner Praxis regelmäßig sieht. Der eine Typ wird von seiner Partnerin geschickt, fühlt sich angeblich “okay”, zeigt aber kaum Eigeninitiative. Der andere Typ lebt im Modus der Selbstoptimierung, misst seine Werte, denkt in OKRs und will 120 Jahre alt werden. Beide haben unterschiedliche Herausforderungen, aber eines gemeinsam: Sie haben oft verlernt, sich selbst wirklich wahrzunehmen. Dr. Becker erklärt, wie moderne Präventionsmedizin aussehen kann und warum echte Heilung erst möglich ist, wenn Ärzte den Menschen als Ganzes betrachten – körperlich, emotional, mental und sozial. Dabei betont er die Bedeutung von Empathie, Zuhören und emotionaler Intelligenz in der ärztlichen Praxis. Statt nur Laborwerte und Leitlinien zu betrachten, setzt er auf eine individualisierte Medizin mit tiefgehender Diagnostik, modernster Bildgebung, funktioneller Analyse und personalisierten Zielen, die sogar mit Methoden wie OKRs und Persönlichkeitsprofilen abgestimmt werden. Ein weiteres zentrales Thema ist die männliche Unfähigkeit, über Gefühle zu sprechen oder den eigenen Gesundheitszustand ehrlich einzuschätzen. Dr. Becker beschreibt eindrucksvoll, wie man Patienten helfen kann, aus dem Funktionsmodus auszubrechen und wieder mehr Bewusstsein für das eigene Leben und den eigenen Körper zu entwickeln. Meditation, Kaltwassertherapie, Bewegung und die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensstil sind für ihn dabei wichtige Werkzeuge. Diese Episode liefert nicht nur neue Perspektiven auf Männergesundheit, sondern zeigt auch, wie ein interdisziplinärer, ehrlicher und menschlicher Zugang zu echter medizinischer Heilung führen kann. Dr. Becker vermittelt auf eindrucksvolle Weise, warum es Zeit ist, Gesundheit neu zu denken. Wer verstehen will, warum “Mir geht’s okay” kein ausreichender Gesundheitszustand ist und wie Männer einen echten Zugang zu ihrer Gesundheit finden können, sollte diese Episode nicht verpassen. Sie ist inspirierend für Patienten, aufschlussreich für Ärzte und relevant für alle, die sich für moderne Medizin, Prävention und ganzheitliche Gesundheit interessieren.
Mehr erfahren#82 - Muskelaufbau, Fettverlust & Longevity - so geht's richtig | Johannes Walter bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Johannes Walter, erfahrenem Krafttrainer und Coach, über die entscheidenden Faktoren für nachhaltigen Muskelaufbau, effektiven Fettverlust und langfristige Gesundheit. Im Fokus steht dabei nicht kurzfristige Ästhetik, sondern Krafttraining als zentraler Hebel für Leistungsfähigkeit, Hormonbalance und Longevity. Zu Beginn erzählt Johannes von seinem persönlichen Einstieg ins Krafttraining und seinem Weg zum Personal Trainer. Er erklärt, warum viele Männer mit dem Wunsch nach einem besseren Körper starten, aber langfristig wegen mehr Energie, Belastbarkeit und Gesundheit dabeibleiben. Besonders beleuchtet wird, wie sich Trainingsziele und Prioritäten mit dem Alter verändern – vom ästhetischen Fokus in jungen Jahren hin zu Effizienz, Regeneration und Prävention im späteren Leben. Ein zentraler Teil der Folge widmet sich den wichtigsten Prinzipien des Muskelaufbaus. Johannes erklärt, warum Trainingsvolumen abhängig vom Trainingsalter angepasst werden muss, weshalb Regeneration oft unterschätzt wird und welche Rolle Protein in Training und Fettabbau spielt. Dabei räumt er mit gängigen Fitnessmythen auf und zeigt, warum einfache, konsequent umgesetzte Grundlagen langfristig erfolgreicher sind als komplizierte Programme. Besonders spannend ist die Diskussion über Maschinen- versus Freihanteltraining. Entgegen früherer Lehrmeinungen zeigt Johannes, dass Maschinen für reinen Muskelaufbau genauso effektiv sein können wie freie Gewichte – bei gleichzeitig geringerem Verletzungsrisiko. Gerade für Männer, die effizient trainieren und langfristig gesund bleiben wollen, bieten Maschinen klare Vorteile, da sie kontrolliertes Training nahe am Muskelversagen ermöglichen, ohne in gefährliches Formversagen zu geraten. Auch das Thema Fettabbau wird praxisnah behandelt. Johannes erklärt, warum ein Kaloriendefizit entscheidend ist, welche Rolle Alltagsbewegung spielt und weshalb Stress häufig ein unterschätzter Faktor für Körperfett, insbesondere viszerales Fett, ist. Diättrends, Detox-Konzepte und Fitness-Hypes werden kritisch eingeordnet und durch realistische, alltagstaugliche Strategien ersetzt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Stressmanagement, Schlaf und Männergesundheit. Johannes betont, dass Schlafqualität einer der stärksten Hebel für Regeneration, Testosteronspiegel und Leistungsfähigkeit ist. Ergänzend wird das Thema Testosteron und TRT eingeordnet – mit einem klaren Fokus auf Lifestyle-Optimierung, bevor medizinische Maßnahmen in Betracht gezogen werden. Abschließend gibt Johannes konkrete, umsetzbare Tipps für den Alltag: sinnvolles Krafttraining mit überschaubarem Zeitaufwand, ausreichende Proteinzufuhr, regelmäßige Bewegung, Stressreduktion und konsequente Schlafpriorisierung. Die Folge richtet sich an Männer, die nicht nur stärker und fitter werden wollen, sondern langfristig gesund, leistungsfähig und resilient bleiben möchten – ohne Fitness-Mythen, ohne Ego, sondern mit einem nachhaltigen Trainingsansatz.
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