In dieser Episode ist PD Dr. Frederik Wessels zu Gast, Oberarzt und einer der führenden Experten im Bereich der Urologie und der medikamentösen Tumortherapie. Gemeinsam sprechen wir über aktuelle Entwicklungen in der Krebsforschung, effektive Behandlungsansätze und wichtige Präventionsmaßnahmen. Ein unverzichtbarer Podcast für alle, die mehr über den Kampf gegen Krebs erfahren möchten.
#2 - PD Dr. Frederik Kessels: Krebs - Prävention, Diagnose und Behandlung
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Zusammenhängende Posts
#117 - Wie Dein Stoffwechsel Dein Krebsrisiko bestimmt | Prof. Dr. Stephan Herzig bei Männergesundheit
Warum hängen Diabetes, Übergewicht und Krebs enger zusammen, als viele denken? Prof. Dr. Stephan Herzig, Leiter des Helmholtz Diabetes Zentrums und Experte für Diabetes und Krebs, erklärt in dieser Episode, wie Stoffwechselstörungen das Wachstum von Tumorzellen beeinflussen können. Dabei geht es unter anderem um Insulin, chronische Entzündungen und das Fettgewebshormon Leptin – aber auch darum, wie ein gesunder Stoffwechsel zur Prävention beitragen kann.
Mehr erfahren#92 - TRT: So werden Werte richtig optimiert | Prof. Dr. Dr. Michael Zitzmann bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit dem Andrologen und Endokrinologen Prof. Dr. Dr. Michael Zitzmann (Universität Münster) über Testosteronmangel, Diagnostik und die Testosterontherapie (TRT) aus medizinischer Sicht. Im Fokus steht eine zentrale Botschaft: Nicht Laborwerte behandeln, sondern Symptome plus saubere Diagnostik. Denn Testosteron ist weit mehr als „Muskeln und Libido“ und wird trotzdem häufig missverstanden.
Mehr erfahren#69 - Prävention: Was Männer wirklich wissen müssen | Dr. Claudia Hennig bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Claudia Hennig ausführlich über die Rolle von GLP-1-Agonisten wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy in der modernen Präventivmedizin und warum sie in den letzten Jahren so stark in den Fokus gerückt sind. Diese Wirkstoffe wurden ursprünglich für die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt, zeigen aber auch bei starkem Übergewicht eine beeindruckende Wirksamkeit. Sie können dabei helfen, den Teufelskreis aus Adipositas, Insulinresistenz und den zahlreichen Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Fettleber durchbrechen. Dr. Hennig macht jedoch klar, dass diese Medikamente nicht als Lifestyle-Tool oder schnelle Lösung für den „letzten Rest Bauchfett“ gedacht sind. Vielmehr kommen sie dann ins Spiel, wenn das Risiko für chronische Erkrankungen hoch ist und konservative Maßnahmen alleine nicht mehr ausreichen. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Unterscheidung zwischen medikamentöser Therapie und nachhaltiger Prävention. GLP-1-Analoga können zwar ein wirkungsvolles Werkzeug sein, aber sie ersetzen keine Lebensstiländerungen. Entscheidend bleibt eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Etablieren gesunder Routinen, die langfristig wirken. Nur wenn beides zusammenkommt – ein evidenzbasiertes Medikament und ein konsequent verbesserter Lebensstil – lassen sich langfristig stabile Ergebnisse erzielen. Darüber hinaus diskutieren die beiden Experten, warum Präventivmedizin frühzeitig ansetzen muss. Besonders junge Menschen mit Adipositas benötigen Aufmerksamkeit, da sie sonst das Risiko tragen, schon in jungen Jahren chronisch krank zu werden. Präventive Maßnahmen, die rechtzeitig greifen, können nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern auch die Entstehung schwerer Erkrankungen im späteren Leben verhindern. Hier spielt die ärztliche Begleitung eine zentrale Rolle, denn nur eine individuelle Diagnostik, die alle Risikofaktoren berücksichtigt, kann eine passgenaue Therapie ermöglichen. Im Podcast geht es auch um die Grenzen und Chancen von GLP-1-Therapien. Welche Patienten profitieren wirklich? Wo ist Vorsicht geboten? Und welche Rolle spielen Nebenwirkungen oder die langfristige Einnahme? Dr. Hennig erklärt, dass diese Medikamente nur dann sinnvoll sind, wenn sie in ein umfassendes präventives Konzept eingebettet werden. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es ist, parallel die Ursachen von Übergewicht anzugehen und nicht allein auf medikamentöse Lösungen zu setzen. Die Episode zeigt eindrücklich, dass Präventivmedizin mehr ist als reine Leitlinienmedizin. Es geht darum, Menschen individuell zu betrachten, persönliche Risikofaktoren zu identifizieren und frühzeitig gegenzusteuern. Prävention bedeutet nicht, erst dann aktiv zu werden, wenn Krankheiten bereits da sind, sondern viel früher einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. So lassen sich Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und andere Risikokonstellationen im Keim ersticken. Am Ende wird deutlich: Medikamente wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy können ein starkes Hilfsmittel in der Prävention sein, aber sie dürfen nie isoliert betrachtet werden. Nur im Zusammenspiel mit Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement und sozialer Gesundheit entfalten sie ihren wahren Wert. Präventivmedizin bedeutet also, die Menschen umfassend zu begleiten, ihre individuellen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Schritt für Schritt den Weg in Richtung eines gesünderen Lebens zu ebnen.
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