
#5 - Alexander Friedrich: Erfahrungen zu Testosteron - von TRT bis Profi-Bodybuilding
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#77 - Extremsituationen in der Luftrettung: Was Männer daraus lernen können | Dr. Michael Pogatschnigg bei Männergesundheit
Dr. Michael Pogatschnigg ist seit über 18 Jahren als Notarzt in der Luftrettung tätig und gehört zu den erfahrensten Einsatzärzten in Österreich. In dieser besonderen Folge des Podcasts „MÄNNERGESUNDHEIT“ spricht er mit Dr. Jonathan Apasu über den Alltag im Rettungshubschrauber, über Entscheidungen unter höchstem Druck und über das, was Männer aus der Notfallmedizin für ihre eigene Gesundheit lernen können. Als Notarzt erlebt Dr. Pogatschnigg täglich, wie schmal der Grat zwischen Leben und Tod sein kann. Seine Einsätze führen ihn in die Berge, auf Straßen, zu Freizeitunfällen und medizinischen Notfällen aller Art. Er erklärt, wie die Zusammenarbeit zwischen Pilot, Flugretter und Notarzt funktioniert, wie eine Mission vorbereitet wird und welche Entscheidungen in den ersten Minuten nach dem Eintreffen am Einsatzort über den Ausgang bestimmen. Dabei gibt er seltene Einblicke in die Abläufe der Luftrettung, von der Alarmierung über die Koordination durch die Leitstelle bis hin zur Versorgung am Unfallort. Besonders deutlich wird, dass Männer in der Notfallmedizin überproportional häufig betroffen sind. Dr. Pogatschnigg beschreibt zwei typische Gruppen: junge, risikofreudige Männer, die durch Sportarten wie Motorradfahren, Rennradfahren oder Klettern schwere Verletzungen erleiden, und ältere Männer, die durch Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder Atherosklerose gefährdet sind. Beide Gruppen haben eines gemeinsam: sie unterschätzen ihr Risiko und gehen oft zu spät zum Arzt. Im Gespräch erklärt Dr. Pogatschnigg, warum Prävention der Schlüssel zur Männergesundheit ist. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Blutdruckkontrollen, das Überprüfen von Blutfetten und eine bewusste Lebensführung können viele Notfälle verhindern, bevor sie entstehen. Bewegung spielt dabei eine zentrale Rolle. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, stärkt nicht nur sein Herz-Kreislauf-System, sondern auch seine psychische Widerstandskraft. Ernährung, Schlaf, Stressmanagement und mentale Stabilität sind weitere Säulen, die langfristig vor ernsten Erkrankungen schützen. Neben der medizinischen Expertise teilt Dr. Pogatschnigg auch seine persönlichen Erfahrungen aus dem Rettungsalltag. Er spricht über Einsätze, die ihm besonders in Erinnerung geblieben sind, über schwierige Entscheidungen, über Teamarbeit und über das, was es bedeutet, in Extremsituationen ruhig und fokussiert zu bleiben. Er betont, dass mentale Vorbereitung und Routine entscheidend sind, um auch unter Druck richtig zu handeln. Kommunikation im Team, gegenseitiges Vertrauen und klare Strukturen sind dabei unerlässlich, um in Sekunden die richtigen Maßnahmen zu treffen. Für alle, die wissen wollen, wie moderne Notfallmedizin funktioniert und welche Lehren sich daraus für das eigene Leben ziehen lassen, bietet diese Episode wertvolle Erkenntnisse. Sie vermittelt praxisnahe Tipps für Erste Hilfe, erklärt die Bedeutung der Herzdruckmassage und zeigt, warum schnelle Hilfe den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann. Dr. Pogatschnigg verdeutlicht eindrucksvoll, dass Notfallmedizin und Prävention untrennbar miteinander verbunden sind. Wer Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt, verringert nicht nur das Risiko schwerer Erkrankungen, sondern steigert auch Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Männergesundheit bedeutet, aktiv zu handeln, bevor der Körper die Grenzen aufzeigt. Diese Folge ist ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Bewusstsein, Eigenverantwortung und Mut, sich frühzeitig mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Sie verbindet authentische Geschichten aus der Luftrettung mit fundiertem medizinischem Wissen und zeigt, dass Prävention die stärkste Form von Selbstfürsorge ist. Wer versteht, wie Notärzte in Extremsituationen denken und handeln, lernt nicht nur etwas über Medizin, sondern auch über sich selbst. Ein inspirierendes, tiefgehendes Gespräch über Risiko, Verantwortung und die Kunst, vorbereitet zu sein – für Männer, die gesund, stark und bewusst leben wollen.
Mehr erfahren#65 - Wachstumshormon: Der Schlüssel zur Langlebigkeit? | Prof. Bernd Kleine-Gunk bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Prof. Dr. Bernd Kleine-Gunk, einem der führenden Experten im Bereich Anti-Aging-Medizin. Im Mittelpunkt steht das Wachstumshormon, das wie kaum ein anderes Hormon in den letzten Jahrzehnten für Kontroversen gesorgt hat. Es wurde zunächst als Jungbrunnen gefeiert, dann wegen möglicher Krebsrisiken massiv kritisiert und schließlich durch aktuelle Studien wie die TRIM-Studie wieder als Hoffnungsträger für mehr Langlebigkeit in den Fokus gerückt. Prof. Kleine-Gunk beschreibt, wie er diese Entwicklungen seit den 1990er-Jahren persönlich miterlebt hat und erklärt die tatsächlichen physiologischen Wirkungen von Wachstumshormon. Besonders wichtig ist es in der Kindheit für das Längenwachstum, doch auch im späteren Leben beeinflusst es entscheidend die Körperzusammensetzung, fördert den Aufbau von Muskelmasse und reduziert gleichzeitig Fettgewebe. Außerdem spielt es eine Rolle für Regeneration und Leistungsfähigkeit, weshalb es sowohl im Bodybuilding als auch in der Longevity-Szene eine große Bedeutung hat. Prof. Kleine-Gunk erläutert detailliert, wie Wachstumshormon reguliert wird, warum es überwiegend in der Tiefschlafphase ausgeschüttet wird und wie der Stoffwechsel über den Insulin-like-Growth-Factor 1 (IGF-1) eng damit verbunden ist. Ein zentraler Punkt der Diskussion sind die Faktoren, die die Ausschüttung beeinflussen. Schlafqualität, Intervallfasten mit Dinner-Cancelling, intensives Training wie HIIT, aber auch Hitze- und Kältereize durch Sauna oder Eisbäder sind natürliche Stimuli, die nachweislich die körpereigene Produktion anregen können. Damit zeigt sich, dass Lifestyle-Maßnahmen einen direkten und praktischen Einfluss auf das Hormonsystem haben. Neben diesen positiven Aspekten geht die Episode auch auf die Schattenseiten ein. Missbrauch in der Bodybuilding-Szene hat zu gravierenden Nebenwirkungen wie übermäßigem Organwachstum, Kieferveränderungen oder Herzklappenproblemen geführt. Das Krankheitsbild der Akromegalie, bei dem ein Tumor der Hypophyse unkontrolliert zu viel Wachstumshormon produziert, wird ebenso erklärt. Im medizinischen Alltag wird Wachstumshormon bei Kindern mit Kleinwuchs oder in Ausnahmefällen bei Erwachsenen mit Hypophysenschädigungen eingesetzt. Auch in der Intensivmedizin wird es vereinzelt genutzt, um den massiven Muskelabbau bei langen Krankenhausaufenthalten zu verhindern. Besonderes Augenmerk legt das Gespräch auf die TRIM-Studie, die erstmals zeigen konnte, dass sich das biologische Alter messbar zurückdrehen lässt. Durch die Gabe von Wachstumshormon in Kombination mit Metformin und DHEA verjüngten sich die Probanden im Schnitt um 2,5 Jahre innerhalb eines Jahres. Obwohl diese Studie nur an einer kleinen Gruppe durchgeführt wurde, hat sie in der Longevity-Community enormes Aufsehen erregt und neue Forschungsprojekte angestoßen. Mit Spannung wird die TRIM-2-Studie erwartet, die größere Teilnehmerzahlen und eine Kontrollgruppe umfasst. Zum Abschluss teilt Prof. Kleine-Gunk seine persönliche Einschätzung. Er bleibt vorsichtig gegenüber der routinemäßigen Gabe von Wachstumshormon, da ein dauerhaft erhöhter IGF-1-Spiegel in Tiermodellen mit einer verkürzten Lebensspanne korreliert. Stattdessen empfiehlt er seinen Patienten vor allem natürliche Maßnahmen, um die körpereigene Produktion zu optimieren. Schlafhygiene, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und hormetische Reize sind nach seiner Ansicht nachhaltiger, sicherer und zudem kostengünstiger als eine medikamentöse Therapie. Diese Episode bietet einen umfassenden Überblick über Geschichte, Wirkungen, Chancen und Risiken des Wachstumshormons. Sie zeigt sowohl die wissenschaftlichen Hintergründe als auch praktische Tipps auf, wie man mit einfachen Mitteln die eigene Gesundheit und Langlebigkeit fördern kann. Damit ist sie eine wertvolle Ressource für alle, die tiefer verstehen möchten, wie Hormone unser Leben beeinflussen und wie moderne Anti-Aging-Medizin wissenschaftlich fundiert umgesetzt werden kann.
Mehr erfahren#101 - Die Wahrheit über Prostata-Diagnostik | Prof. Dr. Sven Perner bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit Sven, Pathologe und Experte für Uropathologie, über eines der wichtigsten Themen der Männergesundheit: Prostatakrebs. Das Prostatakarzinom ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung beim Mann und gehört zu den gefährlichsten Tumorerkrankungen, wenn es zu spät erkannt wird. Genau deshalb steht in dieser Folge die Früherkennung im Mittelpunkt.
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