In diesem Podcast erkunden unser Gast Prof. Zitzmann und Gastgeber Jonathan die Bedeutung von Testosteron, von den wichtigen Funktionen im Körper bis hin zur Diagnose und Behandlung von Testosteronmangel. Wir tauchen in die WHO-Studie zur Testosteronverhütung für Männer ein und diskutieren natürliche Wege zur Steigerung des Testosterons durch Lebensstiländerungen. Begleiten Sie uns bei einem aufschlussreichen Gespräch voller Expertenwissen und praktischer Ratschläge zur Erhaltung gesunder Testosteronwerte.

#1 - Prof. Zitzmann: Testosteron, Testosteronmangel, Testosteronersatztherapie
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Zusammenhängende Posts
#69 - Prävention: Was Männer wirklich wissen müssen | Dr. Claudia Hennig bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Claudia Hennig ausführlich über die Rolle von GLP-1-Agonisten wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy in der modernen Präventivmedizin und warum sie in den letzten Jahren so stark in den Fokus gerückt sind. Diese Wirkstoffe wurden ursprünglich für die Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt, zeigen aber auch bei starkem Übergewicht eine beeindruckende Wirksamkeit. Sie können dabei helfen, den Teufelskreis aus Adipositas, Insulinresistenz und den zahlreichen Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Fettleber durchbrechen. Dr. Hennig macht jedoch klar, dass diese Medikamente nicht als Lifestyle-Tool oder schnelle Lösung für den „letzten Rest Bauchfett“ gedacht sind. Vielmehr kommen sie dann ins Spiel, wenn das Risiko für chronische Erkrankungen hoch ist und konservative Maßnahmen alleine nicht mehr ausreichen. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Unterscheidung zwischen medikamentöser Therapie und nachhaltiger Prävention. GLP-1-Analoga können zwar ein wirkungsvolles Werkzeug sein, aber sie ersetzen keine Lebensstiländerungen. Entscheidend bleibt eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Etablieren gesunder Routinen, die langfristig wirken. Nur wenn beides zusammenkommt – ein evidenzbasiertes Medikament und ein konsequent verbesserter Lebensstil – lassen sich langfristig stabile Ergebnisse erzielen. Darüber hinaus diskutieren die beiden Experten, warum Präventivmedizin frühzeitig ansetzen muss. Besonders junge Menschen mit Adipositas benötigen Aufmerksamkeit, da sie sonst das Risiko tragen, schon in jungen Jahren chronisch krank zu werden. Präventive Maßnahmen, die rechtzeitig greifen, können nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern auch die Entstehung schwerer Erkrankungen im späteren Leben verhindern. Hier spielt die ärztliche Begleitung eine zentrale Rolle, denn nur eine individuelle Diagnostik, die alle Risikofaktoren berücksichtigt, kann eine passgenaue Therapie ermöglichen. Im Podcast geht es auch um die Grenzen und Chancen von GLP-1-Therapien. Welche Patienten profitieren wirklich? Wo ist Vorsicht geboten? Und welche Rolle spielen Nebenwirkungen oder die langfristige Einnahme? Dr. Hennig erklärt, dass diese Medikamente nur dann sinnvoll sind, wenn sie in ein umfassendes präventives Konzept eingebettet werden. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es ist, parallel die Ursachen von Übergewicht anzugehen und nicht allein auf medikamentöse Lösungen zu setzen. Die Episode zeigt eindrücklich, dass Präventivmedizin mehr ist als reine Leitlinienmedizin. Es geht darum, Menschen individuell zu betrachten, persönliche Risikofaktoren zu identifizieren und frühzeitig gegenzusteuern. Prävention bedeutet nicht, erst dann aktiv zu werden, wenn Krankheiten bereits da sind, sondern viel früher einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. So lassen sich Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und andere Risikokonstellationen im Keim ersticken. Am Ende wird deutlich: Medikamente wie Ozempic, Mounjaro oder Wegovy können ein starkes Hilfsmittel in der Prävention sein, aber sie dürfen nie isoliert betrachtet werden. Nur im Zusammenspiel mit Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement und sozialer Gesundheit entfalten sie ihren wahren Wert. Präventivmedizin bedeutet also, die Menschen umfassend zu begleiten, ihre individuellen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Schritt für Schritt den Weg in Richtung eines gesünderen Lebens zu ebnen.
Mehr erfahren#93 - Ernährung: Was die Wissenschaft wirklich sagt | Prof. Dr. Christina Holzapfel bei Männergesundheit
In dieser Episode des Männergesundheitspodcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Christina Holzapfel über die größten Ernährungs-Mythen und darüber, was die Wissenschaft wirklich sagt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Ernährungstrends wie der Protein-Hype, die Debatte um Fleisch, die Bewertung hochverarbeiteter Lebensmittel sowie der Boom rund um personalisierte Ernährung, Genetik- und Mikrobiom-Tests. Prof. Holzapfel erklärt dabei verständlich, wie Ernährungsempfehlungen entstehen, warum sie sich verändern und weshalb in modernen Leitlinien zunehmend auch Nachhaltigkeit berücksichtigt wird.
Mehr erfahren#79 - Die Wahrheit über TRT, Peptide & Co. - Adon Health Arzt packt aus | Dr. Regaluto bei Männergesundheit
In dieser Episode von „Männergesundheit mit Dr. Jonathan Apasu“ spricht Dr. Apasu mit Dr. Christoph Regalbuto, Internist und einer der ersten Kooperationsärzte von Adon Health, über die moderne Testosteron-Ersatztherapie (TRT). Regalbuto hat bereits mehrere hundert Männer mit teils massivem Testosteronmangel begleitet – von erschöpften Familienvätern bis zu sportlichen Männern Mitte 30, die trotz Training, Ernährung und Schlaf dauerhaft antriebslos, reizbar oder kraftlos sind. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist eine große 133.000-Patienten-Studie, die eindrucksvoll zeigt, dass eine korrekt eingestellte TRT nicht nur Symptome wie Erschöpfung, Libidoverlust und mentale Müdigkeit verbessert, sondern auch das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Vorhofflimmern, Prostatakrebs und sogar die Gesamtmortalität senkt. Die beiden diskutieren, warum diese Daten zwar eindeutig sind, aber in der Medizin oft nur zögerlich ankommen – und warum viele Männer aufgrund falscher Informationen oder veralteter Vorstellungen unnötig Angst vor Prostatakrebs oder Herzproblemen haben. Ein weiterer wichtiger Punkt: Viele Ärzte glauben noch immer, dass Testosteronmangel nur übergewichtige, inaktive Männer betrifft. Dr. Regalbuto erklärt jedoch, dass auch fitte, junge Männer häufig betroffen sind – und in klassischen Praxen nicht ernst genommen werden. Genau hier setzt eine moderne, evidenzbasierte Diagnostik und Behandlung an. Die Episode grenzt klar ab zwischen medizinisch geführter TRT und Steroidmissbrauch („Stoffen“) im Bodybuilding. Dabei wird erklärt, warum die Risiken, die in den Medien oft Testosteron zugeschrieben werden, fast ausschließlich aus supraphysiologischen Szenen stammen und nichts mit seriöser TRT zu tun haben. Stattdessen geht es in der Therapie darum, den individuellen „Sweet Spot“ eines Patienten zu finden, bei dem Vitalität, Stimmung und Libido stabil sind und Nebenwirkungen kontrolliert bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Fertilität. Die beiden erklären, warum aktueller Kinderwunsch eine klare Kontraindikation für TRT ist und welche Alternativen es gibt – etwa Clomifen, Tamoxifen, HCG oder rekombinantes FSH –, um die Spermienproduktion zu unterstützen. Gleichzeitig wird die Angst vor „lebenslanger Abhängigkeit“ entkräftet: Studien zeigen, dass sich sowohl die körpereigene Testosteronproduktion als auch die Spermienproduktion nach dem Absetzen der TRT in der Regel innerhalb von 9–12 Monaten normalisiert. Zum Abschluss widmen sich Dr. Regalbuto und Dr. Apasu einem Trendthema: Peptide wie BPC-157 und TB-500. Sie beleuchten, warum Tierstudien vielversprechend sind, warum es aber kaum Humanstudien und keine zugelassenen Präparate gibt – und weshalb trotz potenzieller Vorteile Vorsicht geboten ist. Diese Episode liefert einen der umfassendsten deutschsprachigen Einblicke in die Themen Testosteronmangel, TRT, Hormongesundheit, Herz- und Prostatarisiken, Fertilität, Steroidmissbrauch und Peptidtherapie. Jeder Mann, der sich mit seiner langfristigen Gesundheit beschäftigt oder Symptome eines Testosteronmangels kennt, findet hier fundierte, verständliche und wissenschaftlich belegte Antworten.
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