In dieser Episode ist erneut Alexander Friedrich zu Gast. Er ist Bodybuildingcoach, Experte und Gründer im Bereich Fitnesssupplements. Heute sprechen wir über die sogenannte „Fett-weg-Spritze“ und ziehen Parallelen zur Testosteronersatztherapie (TRT). Wir beleuchten die Vor- und Nachteile dieser Behandlungen und diskutieren die möglichen Implikationen für die moderne Medizin. Auch die aktuellen Diskussionen rund um den Einsatz dieser Therapien, sowie deren Risiken und Nutzen, kommen zur Sprache.
#8 - Alexander Friedrich: Fett-weg-Spritze Ozempic - Parallelen zur TRT & medizinische Implikationen
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#113 - Proktologie ohne Tabus: Das sollten Männer wissen | Dr. Caterina Schulte-Eversum bei Männergesundheit
Beschwerden wie Jucken, Brennen, Nässen, Blutungen oder Schmerzen am Po sind weit verbreitet, werden jedoch häufig aus Scham verschwiegen oder vorschnell als Hämorrhoiden eingeordnet. In dieser Episode des Männergesundheit Podcasts spricht Dr. Jonathan Apasu mit der Chirurgin, Proktologin und Sexualmedizinerin Dr. Caterina Schulte-Eversum über die häufigsten Ursachen proktologischer Beschwerden, die Bedeutung des männlichen Beckenbodens und einen gesunden Umgang mit einer Körperregion, über die kaum jemand offen spricht.
Mehr erfahren#74 - Männer zwischen Hormonmangel und Lebenskrise - was steckt wirklich dahinter? | Dr. Christoph Keining bei Männergesundheit
In dieser Podcastfolge sprechen Dr. Jonathan Apasu und Dr. Christoph Keining über eine moderne und ganzheitliche Herangehensweise an die Testosterontherapie. Testosteron ist weit mehr als ein Hormon für Muskelaufbau und Libido. Es beeinflusst Energie, Antrieb, Schlaf, mentale Klarheit und Stressresistenz. Viele Männer mit Symptomen wie Müdigkeit, Reizbarkeit oder Antriebslosigkeit haben laut Labor scheinbar normale Werte. Dr. Keining erklärt, warum das Gesamt-Testosteron allein oft wenig aussagekräftig ist und weshalb das freie Testosteron sowie das Verhältnis zu SHBG eine entscheidende Rolle spielen. Ein zentrales Thema der Folge ist die richtige Anwendung von Testosteron in der Praxis. Dr. Keining teilt seine klinischen Erfahrungen mit hunderten Patienten und beschreibt, warum viele Männer mit transdermalen Präparaten zwar kleine Verbesserungen, aber keine vollständige Symptomfreiheit erleben. Bei der Injektionstherapie mit Testosteron-Enantat in sogenannten Microdosing-Intervallen beobachtet er deutlich stabilere Hormonspiegel, geringere Nebenwirkungen und eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Durch die höhere Applikationsfrequenz können starke Schwankungen vermieden werden, was sich besonders positiv auf Stimmung, Energie und Belastbarkeit auswirkt. Im Gespräch wird außerdem erläutert, wann eine subkutane oder intramuskuläre Applikation sinnvoll ist, welche individuellen Unterschiede bei der Resorption bestehen und weshalb die Auswahl der Methode immer patientenspezifisch erfolgen sollte. Dr. Keining betont, dass Laborwerte nur ein Teil der Diagnostik sind und ärztliche Begleitung, Verlaufskontrollen und klinische Beurteilung entscheidend bleiben. Nicht der Laborwert, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Einfluss von Lebensstil, Körperfettanteil und Stress auf die Wirksamkeit der Testosterontherapie. Übergewicht kann durch erhöhte Aromataseaktivität zu einer stärkeren Umwandlung von Testosteron in Östrogen führen, wodurch Therapieerfolge ausbleiben oder Nebenwirkungen zunehmen. Daher spricht Dr. Keining über den Wert einer ganzheitlichen Betrachtung, die Training, Schlaf, Ernährung und psychische Stabilität einbezieht. Als systemischer Paartherapeut zeigt er, dass hormonelle Symptome häufig nicht isoliert auftreten. Müdigkeit, Gereiztheit oder Libidoverlust können auch Ausdruck psychischer Belastung oder partnerschaftlicher Spannungen sein. Die Verbindung von Medizin und systemischer Therapie ermöglicht es, tieferliegende Ursachen zu erkennen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Diese Episode ist eine der umfassendsten Gespräche zum Thema moderne Testosterontherapie und Männergesundheit. Sie verbindet klinische Erfahrung mit wissenschaftlicher Klarheit und zeigt, wie eine individualisierte und verantwortungsvolle TRT funktioniert, von Diagnostik und Dosierung bis hin zu Lebensstil und mentaler Gesundheit. Wer verstehen möchte, wie Testosterontherapie wirklich wirkt und wann sie Sinn ergibt, sollte diese Folge unbedingt hören.
Mehr erfahren#70 - So äußern sich Depressionen bei Männern | Prof. Dr. Siegfried Kaspar bei Männergesundheit
Depression bei Männern ist ein häufig übersehenes und unterschätztes Krankheitsbild. Während Frauen häufiger mit klassischen Symptomen wie Traurigkeit, Antriebslosigkeit oder Rückzug in Erscheinung treten, zeigt sich die Erkrankung bei Männern oftmals in ganz anderer Form. Statt stiller Trauer dominieren Reizbarkeit, Wut, Aggressivität und eine rastlose Hyperaktivität. Viele Männer erleben körperliche Beschwerden wie Druck auf der Brust, Kopfschmerzen oder vermehrtes Schwitzen, sodass sie nicht an eine psychische Ursache denken und zunächst bei Allgemeinärzten vorstellig werden. Ein weiterer Grund für die verspätete Diagnose ist das geringere Hilfesuchverhalten von Männern. Während Frauen in belastenden Situationen eher Unterstützung suchen, reagieren Männer häufiger mit Kampf- oder Fluchtverhalten. Sie lenken sich ab, arbeiten übermäßig viel oder greifen zu Alkohol, was die eigentliche Erkrankung verschleiert. Dadurch werden Depressionen bei Männern seltener erkannt, bleiben lange unbehandelt und können zu schweren Verläufen mit erhöhter Suizidgefahr führen. In dieser Podcastfolge erklärt Prof. Dr. Siegfried Kasper, einer der international renommiertesten Psychiater, warum die gängigen Diagnosekriterien nicht ausreichen, um männliche Depression zuverlässig zu erfassen. Er zeigt, welche Symptome in den Vordergrund rücken, wie Ärzte die richtigen Fragen stellen und warum Sprache entscheidend ist, um betroffene Männer zu erreichen. Außerdem werden die wichtigsten biologischen und sozialen Faktoren beleuchtet, die die Entstehung und den Verlauf einer Depression beeinflussen. Besonderes Augenmerk liegt auf den therapeutischen Möglichkeiten. Neben einer sorgfältigen Diagnostik, die Schilddrüse und Hormonstatus einschließt, geht es um die Auswahl passender Psychotherapieformen, die Wirkung von Medikamenten und die Rolle moderner Verfahren wie transkranieller Magnetstimulation oder Esketamin. Ebenso wichtig sind Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz, wie stabile soziale Beziehungen, ein regelmäßiger Schlafrhythmus und der Verzicht auf Alkohol. Diese Episode bietet einen umfassenden Überblick über Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie der Depression bei Männern. Sie sensibilisiert für die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Erscheinungsformen und zeigt, warum rechtzeitige Hilfe entscheidend ist. Damit liefert der Podcast nicht nur wertvolles Wissen für Fachleute, sondern auch Orientierung für Betroffene und Angehörige, die endlich verstehen wollen, wie Depression bei Männern wirklich aussieht.
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